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Rund 2000 Arbeitsplätze wurden bei ATU gestrichen.

Autowerkstattkette verschafft sich Luft

Schuldenabbau: ATU einigt sich mit Gläubigern

Weiden - Die finanziell angeschlagene Autowerkstattkette ATU hat sich nach eigenen Angaben im Kampf gegen die drückende Schuldenlast Luft verschafft.

Das Oberpfälzer Unternehmen einigte sich mit seinen wichtigsten Gläubigern auf Rahmenbedingungen für den Schuldenabbau. Details nannte ATU am Donnerstag jedoch nicht. Derzeit beträgt die Schuldenlast 626 Millionen Euro. Der größte Anleiheinvestor Centerbridge steckt noch einmal 25 Millionen Euro in das Unternehmen, womit die Liquidität verbessert worden sei. Die Verhandlungen sollen bis Jahresende abgeschlossen sein.

Das nicht börsennotierte Unternehmen mit Sitz in Weiden musste nach jahrelangem Umsatzrückgang einen harten Sanierungskurs einschlagen und strich rund 2000 Arbeitsplätze. Eigentümer von ATU ist der US-Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts (KKR). Im Geschäftsjahr 2012/2013 hatte ATU einen Umsatzrückgang von fast sieben Prozent auf 1,16 Milliarden Euro verzeichnet. ATU ist in Deutschland Marktführer.

dpa

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