LTU einigt sich mit Kabinenpersonal auf Tarifvertrag

Düsseldorf - Beim Ferienflieger LTU haben sich die Tarifparteien am Montagabend auf neue Tarifverträge für die mehr als 1000 Mitarbeiter des Kabinenpersonals geeinigt. Wie die Air-Berlin-Tochter in Düsseldorf mitteilte, erhalten die Flugbegleiter rückwirkend zum 1. Januar drei Prozent mehr Gehalt.

Am 1. Juli 2008 kommen weitere zwei Prozent hinzu. Der Vergütungstarifvertrag ist bis Ende 2008 gültig. Der neue Manteltarifvertrag endet zwei Jahre später. Er trage den Belastungsanforderungen des Kabinenpersonals Rechnung, so LTU. Die dritte Verhandlungsrunde zwischen Geschäftsführung und Gewerkschaft ver.di hatte am Vormittag begonnen.

"Mit diesem Abschluss sind wir vor dem wirtschaftlichen Hintergrund des Unternehmens wieder bis an die Grenze des Möglichen gegangen", erklärte LTU-Geschäftsführer Jürgen Marbach. Gleichzeitig seien faire Abschlüsse für das Boden-, Kabinen- und Cockpitpersonal erreicht worden. Mit diesen Abschlüssen habe man eine gute Voraussetzung für eine schnelle Integration der LTU in die Air-Berlin-Gruppe geschaffen.

In den vergangenen Wochen hatte es bereits Einigungen für das LTU-Bodenpersonal und die Piloten gegeben. Demnach bekommen die rund 950 Mitarbeiter in Verwaltung und Technik ab dem 1. August drei Prozent mehr Geld. Zusätzlich werden einmalig 800 Euro pro Mitarbeiter gezahlt. Die 400 Piloten erhalten rückwirkend ab 1. Januar 2007 drei Prozent mehr Gehalt. Vom 1. Juli 2008 an erhöhen sich die Piloten- Gehälter um weitere zwei Prozent.

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