Einigung im Tarifstreit bei der Postbank

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Bonn/Berlin (dpa) - Nach zweitägigen Warnstreiks ist der Tarifstreit bei der Postbank beigelegt. Arbeitgeber und Arbeitnehmer einigen sich am Morgen in Bad Neuenahr darauf, die Gehälter der rund 5000 Beschäftigten ab Januar 2009 um 4 Prozent und ab Februar 2010 um weitere 3 Prozent zu erhöhen.

Der Kündigungsschutz gilt jetzt bis Ende 2012. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bezeichnete das Ergebnis als großen Erfolg. Der Personalvorstand der Post, Ralf Stemmer, nannte die Einigung "einen schwierigen, aber gerade noch tragbaren Kompromiss". Jetzt herrsche Planungssicherheit für die Postbank und ihre Arbeitnehmer.

"Wir haben mit diesem Tarifabschluss einen Kündigungsschutz bis Ende 2012 durchgesetzt", wurde ver.di-Bundesvorstandsmitglied Uwe Foullong in einer Mitteilung zitiert. Angesichts des Verkaufs der Postbank an die Deutsche Bank sei das ein großer Erfolg. Nun hätten die Beschäftigten Planungssicherheit. Die deutlichen Gehaltserhöhungen sicherten zudem die realen Einkommen. Das Ergebnis habe nur durch die Streiks erreicht werden können.

ver.di hatte für die Postbank-Beschäftigten 8 Prozent mehr Geld und Kündigungsschutz bis 2013 gefordert. Der Kündigungsschutz soll die Mitarbeiter nach der geplanten Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank absichern. Um Ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, hatten die Beschäftigten Anfang dieser Woche mit Warnstreiks in einigen Städten Druck auf die Arbeitgeber gemacht.

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