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Ver.di-Chef Frank Bsirske und Hartmut Möllring, Vorsitzender der Tarifgemeinschaft deutscher Länder, haben eine Einigung erreicht. (Archivbild)

Tarifvertrag für Angestellte im öffentlichen Dienst

Einigung bei den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst

Potsdam - Der neue Tarifvertrag im öffentlichen Dienst für die rund 700 000 Angestellten der Länder steht. Das teilten die beiden Verhandlungsführer, Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU) und ver.di-Chef Frank Bsirske, in Potsdam offiziell mit.

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Die Einkommen sollen in zwei Stufen um rund fünf Prozent verteilt auf zwei Jahre steigen. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) bezeichnete die Tarifeinigung als gerade noch zumutbar.

"Die Einigung liegt an der oberen Grenze dessen, was unserem Landeshaushalt an Belastung zugemutet werden kann. In einer Zeit, in der viele in der Wirtschaft um ihren Arbeitsplatz bangen, wäre ein noch höherer Abschluss nicht zu verantworten gewesen", sagte der Regierungschef am Sonntag einer Sprecherin zufolge. Er sei froh, dass für die nächsten zwei Jahre Klarheit herrsche. Die Einkommen der Länder-Angestellten sollen nach Angaben aus Verhandlungskreisen in zwei Stufen um rund fünf Prozent steigen.

dpa

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