+
Nikolaus Schneider

EKD-Chef "genervt" von frühem Weihnachtsgeschäft 

Dortmund - Der neue Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider , hat den frühen Start des Einzelhandels in die Weihnachtszeit kritisiert.

Lesen Sie auch:

Weihnachten: Einzelhandel rechnet mit dickem Plus

“Diese Entwicklung nervt! Wenn der Einzelhandel schon Ende September in die Weihnachtszeit startet, geht etwas kaputt“, sagte Schneider den “Ruhr Nachrichten“ (Dortmund/Donnerstag). Dann werde der Rhythmus des Jahres durchbrochen. “So wichtig wie die Jahreszeiten sind auch die kirchlichen Feste. Wenn immer Shopping ist, wird alles zur Ware. Das wollen wir nicht“, sagte Schneider. “Es gibt auch eine stille, dunkle Jahreszeit. Und es ist gut, dass wir uns dann mit unserer Endlichkeit, unserer Verwundbarkeit auseinandersetzen können. Der Totensonntag ist da ein Schlusspunkt. Das ist ein Rhythmus, der wirklich gut tut.“ Er wünsche sich, dass der Einzelhandel darauf wieder stärker Rücksicht nimmt.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trotz US-Sorgen: Elektroindustrie erwartet Rekordumsatz
Trumps Abschottungspolitik und der Brexit bereiten der deutschen Elektro-Industrie großes Kopfzerbrechen. Neben den Risiken gebe es aber auch Chancen, meint der …
Trotz US-Sorgen: Elektroindustrie erwartet Rekordumsatz
Brexit-Urteil: Ökonom erwartet keine Kursänderung Londons
Frankfurt/Main (dpa) - Großbritannien wird nach Einschätzung von Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer auch nach dem Urteil des obersten britischen Gerichts die EU …
Brexit-Urteil: Ökonom erwartet keine Kursänderung Londons
Etihad-Chef Hogan geht - Beteiligungen auf dem Prüfstand
Etihad-Konzernchef James Hogan verlässt die arabische Airline. Nun überprüft der Air-Berlin-Großaktionär auch seine Beteiligungen an anderen Fluggesellschaften.
Etihad-Chef Hogan geht - Beteiligungen auf dem Prüfstand
Mietsoftware bleibt SAPs Wachstumstreiber
Mit dem Umbau seines Geschäftsmodells hin zu mehr Mietsoftware wollte der Softwarekonzern SAP unabhängiger von den schwankenden Lizenzeinnahmen werden. Der Plan scheint …
Mietsoftware bleibt SAPs Wachstumstreiber

Kommentare