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Ein strahlendes Lächeln ist nur zum Teil Veranlagungssache. Viel kann man durch sorgfältige Zahnpflege dazu beitragen. Manchen fällt das mit einer elektrischen Zahnbürste leichter als mit einer herkömmlichen.

Elektrische Zahnbürsten im Test

München - In fast jedem zweiten Haushalt in Deutschland werden die Zähne mittlerweile elektrisch geputzt. Das geht zwar nicht unbedingt schneller, ist aber bequemer und oft gründlicher als die Handzahnbürste. Doch nicht alle Elektrischen sind auch gut.

Sehen Sie hier die Testergebnisse der einzelnen Zahnbürsten im Überblick

Die Stiftung Warentest hat zehn elektrische Zahnbürsten getestet. Drei davon reinigten sehr gut, die preiswerteste für 30 Euro, die allerbeste kostete viermal so viel. Insgesamt reichte die Preisspanne (inklusive Akkuteil und mindestens einem Bürstenkopf) von 17 bis 149 Euro. Spitzenreiter, aber teuer ist die Braun Oral B Triumph 5000 für 120 Euro. Knapp dahinter folgen zwei deutlich preiswertere elektrische Zahnbürsten, die im Prüfpunkt Zahnreinigung ebenfalls sehr gut abschneiden: Die Braun Oral B Professional Care 500 kostet 30 Euro, die Philips Sonicare Clean Care 41,50 Euro.

Teure Bürsten

Aber auch die regelmäßigen und recht beachtlichen Kosten für die Ersatzbürsten sind zu beachten: Alle drei Monate ist mit bis zu 12 Euro pro Person zu rechnen.

Zwei Systeme

Zwei Systeme konkurrieren um die Gunst der Käufer: Zum einen die herkömmlichen Elektrozahnbürsten mit runden Bürstenköpfen, die rotierend hin- und herschwenken und manchmal auch noch pulsieren, zum anderen die sogenannten schallaktiven Bürsten. Eigentlich ist die Bezeichnung schallaktive Zahnbürste nicht korrekt. Denn nicht der Schalldruck, sondern die Vibrationen der Bürstenköpfe reinigen die Zähne. Der Schall hat damit nichts zu tun. Generelle Vorteile in der Reinigungsleistung bringt aber keines der Systeme.

Aus etlichen Zahnputzstudien lassen sich aber Empfehlungen für die eine oder andere Technik ableiten:

- Rundkopfbürsten sind besonders erfolgreich, wenn sie von putzeifrigen Menschen benutzt werden, die geschickt und engagiert genug sind, um die Bürste in Ruhe an jedem Zahn entlangzuführen.

- Schallaktive Bürsten müssen nicht so genau geführt werden. Und der längliche, zum Teil recht große Bürstenkopf reinigt nun einmal in der gleichen Zeit eine größere Fläche als eine kleinere Rundkopfbürste. Wer sich also eher zu den Putzmuffeln zählt, sollte den Kauf einer schallaktiven Bürste in Erwägung ziehen.

Auch eine unkomplizierte Handhabung der Bürste trägt zu einem guten Putzergebnis bei. Mehr als jede zweite im Test liegt gut in der Hand, lässt sich unkompliziert ein- und ausschalten und erreicht auch die hinteren Zähne problemlos.

Richtig putzen

Bei allem gilt: Ohne persönlichen Einsatz kann auch die beste elektrische Zahnbürste ihre Reinigungsleistung nicht voll entfalten. Wer die Bürste nur mal kurz über das Gebiss „schnurren“ lässt, wird schwerlich blitzblanke Zähne bekommen. Die Putzzeit hängt von der Beschaffenheit der Zähne ab. Es kann zwei, aber auch fünf Minuten dauern, bis sich die Zähne glatt anfühlen.

Auch die beste Zahnbürste erspart nicht die Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürste – das sind immerhin 40 Prozent der gesamten Zahnoberfläche.

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