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Elon Musk bietet Schüler 5000 Dollar - wenn er die Tracking-App für den Privat-Jet des Tesla-Chefs löscht 

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Von: Markus Hofstetter

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Elons Musk Tesla-Fabrik in Brandenburg kann wegen fehlender Genehmigungen erst später mit der Produktion starten als geplant. (Archiv)
Elons Musk fühlt sich von einem Twitter-Account bedroht (Archiv) © Hannibal Hanschke/dpa/Reuters Images Europe/Pool

Tesla-Chef Elon Musk fühlt sich vom Twitter-Account eines US-Teenagers bedroht. Doch das Angebot für eine Abschaltung des Accounts ist dem 19-Jährigen nicht hoch genug.

Austin - Es war eine ungewöhnliche Twitter-Nachricht, die der US-Teenager Jack Sweeney eines Tages gegen Mitternacht erhielt. Nicht nur wegen des Absenders, sondern auch wegen des Inhalts. „Kannst Du das runternehmen? Es ist ein Sicherheitsrisiko“, schrieb Elon Musk* an den 19-Jährigen. Das berichtet die Webseite Protocol.com.

Der Tesla-Chef bezog sich auf einen von Sweeney auf Twitter betriebenen Flight-Tacker, der Fluginformationen von Musks Privatjet öffentlich teilt. Es handelt sich dabei um einen von 15 Twitter-Accounts, über die die Flugdaten unterschiedlicher Flugzeuge, darunter die von Jeff Bezos* und Bill Gates, verfolgt werden können. Mit über 200.000 Followern ist @ElonJet jedoch am erfolgreichsten.

Musk will nicht von „Spinnern“ beschossen werden

Im Hintergrund der Twitter-Accounts läuft ein von Sweeney selbst entwickelter Bot, der öffentlich abrufbare Flugdaten automatisiert aufbereitet und veröffentlicht. Auf diese Weise erfährt man, wann die Flugzeuge wo starten oder landen.

Die Offenlegung seiner Flugdaten ist Musk offenbar ein Dorn im Auge. „Ich bin von der Idee, von einem Spinner beschossen zu werden, nicht begeistert“, schrieb er laut Protocol.com an Sweeney. Um vor „Verrückten“ sicher zu sein, bot der Milliardär dem 19-Jährigen 5000 Dollar Belohnung an. Dafür sollte er den Flight-Tracker abschalten.

Neues Gegenangebot an den Tesla-Chef

Nachdem der Student Musk erklärt hatte, wo die Flugdaten zu finden sind, soll der Tesla*-Chef überrascht gewesen, wie einfach zugänglich diese sind. „Die Flugsicherung ist so primitiv“, soll er geschrieben haben.

Nachdem das geklärt war, machte Sweeney ein Gegenangebot. Für 50.000 Dollar wolle er Musks Ersuchen nachkommen. Das wäre eine große Unterstützung für das College. Dafür könnte er sich vielleicht sogar ein Auto kaufen, möglichweise einen Tesla Model 3*. Darauf schrieb Musk zurück, dass er darüber nachdenken müsse.

Bislang noch keine neue Reaktion vom Tesla-Chef

Doch seitdem herrscht Funkstille. Laut Protocol.com macht Sweeney Musk ein weiteres Angebot. Für einen Praktikumsplatz würde er auf das Geld verzichten. Doch anscheinend hat Musk diese Nachricht bisher noch nicht geöffnet. Sweeney glaubt sogar, den Grund dafür zu kennen. „Ich denke, wenn der Flight-Tracker stimmt, macht er Urlaub auf Hawaii.“ Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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