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Jugendlicher pfeift auf geschenkten Tesla - Tracking-Account von Musks Privatjet bleibt online

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Von: Markus Hofstetter

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Elon Musk
Tesla-Chef Elon Musk will nicht, dass sein Privatjet getrackt wird. © Susan Walsh/AP/dpa

Ein Teenager betreibt einen Twitter-Account, über den Elon Musks Privatjet getrackt werden kann. Für die Löschung des Accounts winkt ihm jetzt sogar ein Model 3. Doch der Teenager bleibt hart.

Austin - Letzte Woche wurde bekannt, dass Tesla-Chef Elon Musk* dem Teenager Jack Sweeney 5000 Dollar angeboten hat. Dafür sollte der 19-Jährige sein Twitter-Account Elonjet löschen*, auf dem - ganz offiziell - die Flugbewegungen von Musks Privatflugzeug getrackt werden. Sweeney war das allerdings zu wenig, er machte ein Gegenangebot. Für 50.000 Dollar sollte er den Kanal schließen, damit der Multi-Milliardär wieder mehr Privatsphäre hat. Später schrieb er an Musk, dass er auch für einen Praktikumsplatz auf das Geld verzichten würde.

Nachdem einige Tage Funkstille herrschte, scheint wieder Bewegung in die Sache gekommen zu sein. Zwar soll Musk den Kontakt zu Sweeney abgebrochen haben, indem er den Account des Teenagers blockierte. Doch dafür hat der 19-Jährige per Twitter ein Angebot von einer ganz anderen Seite erhalten. Scott Painter, CEO des Autovermieters Autonomy hat Sweeney ein Tesla* Model 3 anboten, damit er den Elonjet abschaltet.

Teenager lehnt geschenkten Tesla ab

Doch Sweeney hat das Angebot zurückgewiesen. Denn er hätte den Tesla Model 3* nur drei Jahre fahren dürfen, danach hätte er ihn wieder zurückgeben müssen. „Ich habe Ihnen gesagt, dass ich nicht an einem Abonnement interessiert bin“, twitterte er als Antwort auf Painters Offerte. Zudem gebe es zahlreiche Fakten, die darauf hinweisen würden, das Elon dahinterstecke. Welche das sein sollen, sagt Sweeney allerdings nicht.

Der Business Insider zitiert aus einem Interview, in dem Sweeney sagt, warum er das Angebot abgelehnt hat. „Ich will mein eigenes Auto. Ich will es nicht in drei Jahren wieder zurückgeben müssen.“ Wenn er dauerhaft einen echten Tesla bekommen würde, würde er ihn annehmen.

Neue Tracker: Teenager erhöht den Druck auf Elon Musk

Auf die Frage, warum er anfänglich die 5000 Dollar von Musk für die Löschung des Kontos abgelehnt hatte, sagte Sweeney, dass er das Angebot nicht genug sei, um das Wohlgefühl zu ersetzen, das er dadurch bekommt, dass er dieses Überwachungskonto betreibt.

Zwischenzeitlich hat Sweeney den Druck auf Musk erhöht. Am 5. Februar twitterte er, dass er jetzt alle notwendigen behördlichen Dokumente und Genehmigungen habe, um alle Flugzeuge von SpaceX* zu tracken. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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