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Aufruf per Twitter - Elon Musk soll alle Teslas in Russland und Belarus lahmlegen

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Von: Markus Hofstetter

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Elon Musk unterstützt Ukraine
Elon Musks wurde aufgefordert, alle Teslas in Russland und Belarus abzuschalten © Susan Walsh/AP/dpa

Tesla-Besitzer in Russland und Belarus sollten nach Ansicht von Twitter-Nutzern ihre Autos nicht mehr nutzen können. Doch Elon Musk reagiert nicht wie erwartet. 

Austin - In den Ukraine-Konflikt* werden auch immer mehr Unternehmen hingezogen. McDonald‘s, Coca-Cola und Starbucks haben sich nach Boykott-Aufrufen aus Russland zurückgezogen, der VW-Konzern hat seine Geschäfte in Putins Reich gestoppt. Und das sind nur einige Beispiele.

Ukraine-News: Musk soll Teslas in Russland abschalten

Nun wird von Tesla erwartet, in dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine ein starkes Zeichen zu setzen. Twitter-Nutzer forderten Elon Musk* auf, alle Teslas* in Russland und Belarus abzuschalten. Doch bisher scheint der E-Autohersteller dieser Bitte nicht nachgekommen zu sein.

Auch Staatschefs scheinen bei Musk mit einer Bitte nicht durchgedrungen zu sein. Der Firmenchef teilte auf Twitter mit, von einigen Regierungen, die Ukraine war nicht darunter, aufgefordert worden zu sein, das Satellitennetzwerk Starlink für russische Nachrichtenquellen zu blockieren. Das hat Musk rundweg abgelehnt. Das werde man nicht tun, solange man nicht mit Waffengewalt dazu gezwungen werde. „Es tut mir leid, aber ich bin ein Absolutist der freien Meinungsäußerung“, begründet er die Entscheidung in einem Tweet.

Musk unterstützt die Ukraine: Kostenloses Supercharging in Nachbarländern

Auf der anderen Seite hat Musk bereits Einiges für die Ukraine getan. Der ukrainische Digitalminister Mychajlo Fedorow schrieb Musk zu Beginn des Krieges via Twitter an, er solle das Land mit Starlink-Satelliten versorgen. Musk kam dieser Bitte innerhalb kurzer Zeit nach. Nach der Freischaltung von Starlink für die Ukraine hat der Tech-Milliardär auch die nötigen Empfangsanlagen geschickt*. Gleichzeitig warnte er die Ukrainer davor, bei der Starlink-Nutzung vorsichtig zu sein. Als einziges, noch funktionierendes nicht-russisches Kommunikationssystem könnten die Anlagen ein Ziel für den Gegner sein.

Laut Golem.de ordnete Musk auch an, dass einige der unternehmenseigenen Ladestationen in den westlichen Nachbarländern der Ukraine Helfern und Flüchtenden mit E-Autos kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Damit können sie ihre Fahrzeuge für die weitere Fahrt aufladen. Es handelt sich demnach um die Supercharger in Trzebownisko in Polen, Kosice in der Slowakei sowie Miskolc und Debrecen in Ungarn.

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