EnBW erreicht Rekordniveau

- Karlsruhe - Nach einem Jahr strenger Sparmaßnahmen hat die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) das erste Quartal 2005 auf Rekordniveau beendet und weiter steigende Umsätze und Investitionen angekündigt. Das Unternehmen machte in seinen Kerngeschäftsfeldern einen Gewinn von 303,3 Millionen Euro (2004: 166,1), wie EnBW auf der Hauptversammlung mitteilte. Damit seien bereits nach den ersten drei Monaten dieses Jahres 86 Prozent des vergleichbaren Wertes aus dem gesamten Geschäftsjahr erreicht worden, hieß es.

Nach Angaben des EnBW-Vorstandsvorsitzenden Utz Claassen stieg das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) im ersten Quartal um 36 Prozent auf 537,5 Millionen Euro. Im Vorjahr lag der Vergleichswert bei 394,9 Millionen Euro. "Die wiedererlangte Ertragsstärke eröffnet der EnBW wichtige strategische Handlungsspielräume", sagte Claassen. Die Dividende 2005 soll um ein Viertel steigen, danach pro Jahr um etwa 20 Prozent. Für das Geschäftsjahr 2004 wurde eine Dividende von 0,70 Euro pro Aktie vorgeschlagen.<BR><BR>Claassen wehrte sich erneut gegen den Verdacht der Bilanzfälschung. "An den Vorwürfen, die gegen mich geäußert wurden, ist nichts, aber auch gar nichts dran", sagte Claassen auf der Hauptversammlung des Unternehmens. "Sie sind vollkommen haltlos, wir haben nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt." Wirtschaftsprüfer hätten die nun kritisierten Zahlen im Rahmen der Beteiligung an den Stadtwerken Düsseldorf bestätigt, erklärte er. Er sei nicht offiziell und persönlich über die Ermittlungen informiert worden.

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