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Die deutschen Airbus-Mitarbeiter sehen sich am Rande ihrer Möglichkeiten.

Ende des Tarifstreits bei Airbus in Sicht

Hamburg - Die Verhandlungen um einen Zukunftstarifvertrag für die rund 16.000 Beschäftigten des Flugzeugbauers Airbus in Deutschland stehen kurz vor dem Abschluss. Noch gibt es aber Hindernisse.

“Wir haben uns in den wesentlichen Punkten einigen können“, sagte ein IG-Metall-Sprecher am Freitag und bestätigte damit einen Bericht der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Weitere Verhandlungen mit der Airbus-Geschäftsführung seien für Mittwoch (19. Oktober, 11.00 Uhr) in Hamburg geplant. Bis dahin solle ein Eckpunktepapier ausgearbeitet werden. “Wir gehen davon aus, den Zukunftstarifvertrag dann unter Dach und Fach bringen zu können“, erklärte der Sprecher.

Der Flugzeugbauer und die Gewerkschaft verhandeln seit eineinhalb Jahren über einen Vertrag für die deutschen Airbus-Mitarbeiter, der Beschäftigung, Standorte und Einkommen bis 2020 sichern soll.

Gigant der Lüfte: Der Airbus A380

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Der Konzern hatte zuletzt sein Angebot bekräftigt, bis 2020 keine Stellen zu streichen, dafür aber deutliche Produktivitätssteigerungen verlangt. Die IG Metall bezeichnete diese Forderung als “nicht realisierbar“. Steigerungsraten von acht Prozent pro Jahr seien den Beschäftigten nicht zuzumuten, erklärte IG-Metall-Bezirksleiter Meinhard Geiken. In vielen Bereichen arbeitete die Belegschaft schon jetzt am Rande des Möglichen.

Ende vergangener Woche waren rund 11.000 Airbus-Beschäftigte in den vier deutschen Airbus-Werken Hamburg, Bremen, Stade und Buxtehude in den Ausstand getreten.

dapd

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