Preisanstieg um 11,2 Prozent

Energiepreise steigen schneller: Vor allem Heizöl zieht an

Berlin - Die Energiepreise in Deutschland haben im Oktober deutlich angezogen. Zum Start der kalten Jahreszeit wurde vor allem Heizöl teurer.

Die Preise stiegen um 11,2 Prozent im Vergleich zum September. Benzin und Diesel legten um 2,4 Prozent zu. Das geht aus dem aktuellen Energiepreis-Monitor der European Climate Foundation (ECF) hervor, der der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag vorlag. Die Energiekosten insgesamt stiegen im Schnitt um 1,5 Prozent und damit deutlich schneller als im Vormonat. Im September hatte der Anstieg bei 0,7 Prozent gelegen.

Der Preisanstieg folgte auf ein zwischenzeitlichen Hoch an den internationalen Ölmärkten. Ende September hatten die Ölförderstaaten des Opec-Kartells beschlossen, ihre Produktion etwas zu drosseln.

Da die Preise inzwischen schon wieder gefallen sind, rechnen die Experten der ECF für November mit einer geringeren Teuerung.

Die Gaspreise fielen im Oktober im Gegensatz zu den Heizöl- und Kraftstoffpreisen um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat. „So wenig wie jetzt mussten die Verbraucher für Gas zuletzt im August 2011 ausgeben“, heißt es im Energiepreis-Monitor.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax kämpft sich wieder über 13 000 Punkte
Frankfurt/Main (dpa) - Der deutsche Aktienmarkt ist zögerlich über die 13 000-Punkte-Marke zurückgekehrt. Weil Anleger vor wichtigen Terminen im weiteren Wochenverlauf …
Dax kämpft sich wieder über 13 000 Punkte
Lufthansa warnt vor möglichen Engpässen nach Air-Berlin-Ende
Berlin/Frankfurt (dpa) - Flugreisende müssen sich angesichts des Endes von Air Berlin nach Einschätzung der Lufthansa auf Engpässe an manchen Strecken einstellen.
Lufthansa warnt vor möglichen Engpässen nach Air-Berlin-Ende
Gericht streicht Teil der Anklagepunkte gegen Schlecker
Stuttgart (dpa) - Im Prozess gegen Ex-Drogeriemarktkönig Anton Schlecker ist die Liste der Vorwürfe ein Stück kürzer geworden. Wie erwartet stellte das Gericht das …
Gericht streicht Teil der Anklagepunkte gegen Schlecker
Audi, VW und BMW im Visier: Besuch von Fahndern der EU-Kommission
Nach BMW bekommen nun auch Daimler, VW und Audi Besuch von Fahndern der EU-Kommission. Es geht um den Verdacht, dass es jahrelang wettbewerbswidrige Absprachen gab.
Audi, VW und BMW im Visier: Besuch von Fahndern der EU-Kommission

Kommentare