Energieverbrauch wie nie

- New York - Angetrieben vom Ölhunger Chinas war die weltweite Energienachfrage 2004 so stark wie nie zuvor. Weltweit stieg der Verbrauch um 4,3 Prozent, in China betrug das Wachstum des gesamten Energiebedarfs 15,1 Prozent, wie aus dem Jahresbericht des Energiekonzerns BP hervorgeht. Unterdessen fiel der Ölpreis angesichts gestiegener US-Lagerdaten.

Er liegt deutlich unter 58 Dollar. "Außergewöhnlich hoch war der Bedarf von China. Das Ausmaß des Nachfragewachstums war allerdings ein globales Phänomen, das den 10-Jahres-Trend in jeder Region der Welt überstieg", stellte BP fest. Der Anstieg von 4,3 Prozent sei mengenmäßig das größte je gemessene Jahreswachstum an Energiekonsum und das höchste prozentuale Wachstum seit 1984.Der Ölverbrauch 2004 habe mit einem Zuwachs von 3,4 Prozent beziehungsweise 2,5 Million Barrel pro Tag die schnellste Wachstumsrate seit 1978 aufgewiesen. Der steigende Bedarf aus China habe für mehr als ein Drittel dieses Wachstums mit einem Anstieg von 15,8 Prozent gesorgt. In Deutschland dagegen sei der Ölverbrauch gegenüber 2003 um 1,2 Prozent zurückgegangen. Der weltweite Gasverbrauch sei 2004 um 3,3 Prozent gestiegen.Unterdessen sorgten höhere Bestände von Rohöl und fertigen Produkten in den USA für eine leichte Preisentspannung. Am Donnerstagmittag kostete das Barrel (159 Liter) Rohöl im Computerhandel in New York 57,30 Dollar - etwa 3 Dollar weniger als am Montag mit dem Rekordpreis von 60,54 Dollar zum Handelsschluss.

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