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Der Ausbau der Windenergie vor den deutschen Küsten wird für die Häfen zum Problem.

Energiewende stellt Häfen vor große Herausforderungen

Hamburg - Der Ausbau der Windenergie vor den deutschen Küsten wird für die Häfen zum Problem. Viele notwendige Maßnahmen würden eine Menge Geld kosten.

Um die Ziele der Energiewende zu erreichen, müsse die Infrastruktur der Häfen großflächig ertüchtigt, ergänzt und erweitert werden, teilte der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) am Dienstag in Hamburg mit. Nach dem Ausbaukonzept der Bundesregierung sollen bis 2020 in Nord- und Ostsee Windenergieanlagen mit einer Leistung von zehn Gigawatt gebaut werden. Das sind 2000 Windkraftanlagen insgesamt oder 250 im Jahr - ungefähr an jedem Arbeitstag eine.

Die Anlagen müssen nahe der Häfen gebaut werden, weil sie zu groß und schwer für längere Transporte sind. Der Verband fordert nun Hilfe durch Kredite der KfW-Bankengruppe, um Investitionen von rund einer Milliarde Euro finanzieren zu können.

dpa

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