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9-Euro-Ticket: „Räumung überfüllter Züge, gesperrte Bahnhöfe“ - Bahn-Gewerkschaft fürchtet Chaos

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Klaus-Dieter Hommel: Der Chef der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) befürchtet angesichts des geplanten 9-Euro-Tickets chaotische Zustände.
Klaus-Dieter Hommel: Der Chef der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) befürchtet angesichts des geplanten 9-Euro-Tickets chaotische Zustände. © Britta Pedersen/dpa

Die Bundesregierung hat am Mittwoch grünes Licht für das 9-Euro-Ticket gegeben. Doch bei den Bahn-Beschäftigten sorgt die Aussicht auf Billig-Fahrer für Unbehagen.

Fulda/Berlin - Das für den Sommer geplante 9-Euro-Ticket könnte den Öffentlichen Nahverkehr nach Einschätzung der Bahn-Gewerkschaft EVG in ein bislang nicht gekanntes Chaos stürzen. „Ich rechne mit Räumungen überfüllter Züge und wegen Überlastung gesperrten Bahnhöfen“, sagte der EVG-Vorsitzende Klaus Hommel am Mittwoch am Rande einer Vorstandssitzung der EVG in Fulda. Kein Bahn-Unternehmen sei bislang ausreichend auf den zu erwartenden Andrang der Kunden vorbereitet.

Von Juni bis August sollen nach dem Willen der Bundesregierung flächendeckend Monatskarten für den Nahverkehr zum Preis von monatlich 9 Euro angeboten werden. Das Billig-Ticket ist ein zentraler Bestandteil des am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedeten Entlastungspakets. (dpa/utz)

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