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13 Karstadt-Filialen sollen geschlossen werden.

Entscheidende Phase im Karstadt-Verkauf

Köln - Die Verkaufsverhandlungen für Karstadt gehen in die entscheidende Phase. Sechs Kaufinteressenten haben damit begonnen die Bücher des zahlungsunfähigen Unternehmens zu prüfen.

Der Verkaufsprozess könne schon im zweiten Quartal dieses Jahres abgeschlossen werden, sagte der Sprecher des Insolvenzverwalters, Thomas Schulz, der Nachrichtenagentur DAPD am Donnerstag. Er bestätigte damit einen Bericht der “Financial Times Deutschland“ (“FTD“).

Die Warenhauskette soll nach wie vor als Ganzes verkauft werden, wie Schulz betonte. Die Interessenten seien aus insgesamt 30 Bewerbern ausgewählt worden. Nach Informationen der “FTD“ handelt es sich allerdings ausschließlich um Finanzinvestoren.

Der Untergang der Firmennamen

Untergang der Namen

Parallel zum Verkaufsprozess ist Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg Schulz zufolge derzeit damit beschäftigt, letzte Details des Insolvenzplans auszuarbeiten. Das Konzept soll noch im Laufe dieses Monats dem Amtsgericht Essen vorgelegt werden. Anschließend muss auch die Gläubigerversammlung darüber entscheiden.

Aus für 13 Filialen

Die bisher bekanntgewordenen Pläne des Insolvenzverwalters sehen vor, insgesamt 13 Filialen der Warenhauskette zu schließen. Die verbleibenden 120 Filialen mit mehr als 25.000 Beschäftigten sollen saniert und an einen Investor verkauft werden. Möglich werden soll dies nicht zuletzt durch finanzielle Zugeständnisse, zu denen sich die Beschäftigten und die Vermieter der Warenhausimmobilien bereiterklärt haben.

Beim früheren Tochterunternehmen Primondo mit der Tochter Quelle, war der Insolvenzverwalter allerdings trotz mehrerer Interessenten mit seinem Versuch gescheitert, den Versandhändler als Ganzes zu verkaufen. Das Unternehmen wurde iquidiert. Falls es Görg nicht gelingt, Karstadt als Ganzes zu verkaufen, drohte auch der Warenhauskette die Zerschlagung. Die Konkurrenten Metro und Otto haben bereits Interesse an Teilen des Unternehmens signalisiert.

dapd

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