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Die Zukunft des Versandhaushändlers Quelle ist weiter unklar.

Entscheidung über Quelle-Zukunft noch im Oktober

Fürth - Das Ringen um die Zukunft von Quelle nähert sich dem Ende. Der Insolvenzverwalter des Fürther Versandhändlers Klaus Hubert Görg erklärte am Donnerstag: “Eine Entscheidung über die Zukunft von Quelle wird noch im Oktober 2009 fallen.“

Dies gelte sowohl für Quelle Deutschland als auch die Quelle-Gesellschaften in Mittel und Osteuropa. Görg wird dafür wohl auch beim Arbeitsplatzabbau aufs Tempo drücken. Die Investoren erwarteten, dass die bis Januar angekündigten Personalmaßnahmen vorgezogen würden, erklärte der Insolvenzverwalter.

“Wir sehen die Möglichkeit, gut zwei Drittel der Arbeitsplätze der Primondo-Gruppe abzusichern.“ Görgs Beauftragter für den Versandhandel, Jörg Nerlich, betonte, dass sich bisher kein einziger der vier ernsthaft interessierten Bieter offiziell aus dem Investorenprozess zurückgezogen habe.

Die Bieter hätten “für die Wirtschaftlichkeitsprüfung des Primondo-Verbunds viel Geld in die Hand genommen“. Die “Financial Times Deutschland“ berichtet dagegen, dass Quelle das endgültige Aus drohe. Sie zitiert Verhandlungsteilnehmer mit den Worten “Wir glauben nicht mehr an einen Gesamtverkauf.“ Die Investoren seien eher an Teilen interessiert.

Nerlich erklärte, derzeit werde auf Bitten der Bieter so weit als möglich Rücksicht auf deren Interessen genommen. Die Maßnahmen für Frühjahr Sommer 2010 würden derzeit auf das Notwendigste beschränkt, “um dem Investor so viele Freiheits- und Gestaltungsgrade wie möglich zu erhalten.“ Auf einen Anfang Oktober versandten Testkatalog habe man positive Reaktionen bekommen. “Die Kunden stehen zu ihrer Quelle“, erklärte Nerlich.

AP

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