+
Eon hat mit dem Umzug seiner Zentrale von Düsseldorf nach Essen begonnen. Foto: Rolf Vennenbernd

Eon-Aufspaltung: Umzug der Zentrale nach Essen beginnt

Düsseldorf/Essen (dpa) - Deutschlands größter Energiekonzern Eon hat mit dem Umzug seiner Zentrale von Düsseldorf nach Essen begonnen. Die Vorbereitungen liefen, am Nachmittag sollten die ersten Computer abgestellt und Büros leergeräumt werden, sagte eine Sprecherin.

Bis zum 23. Dezember sollen alle Mitarbeiter in Essen einsatzbereit sein. In der Zwischenzeit arbeiteten viele Beschäftigte von zu Hause aus oder in Ausweichbüros.

Der Eon-Mutterkonzern mit neuem Firmensitz in Essen will sich künftig mit weltweit mehr als 40 000 Mitarbeitern auf erneuerbare Energien und den Vertrieb konzentrieren. Die Kraftwerkssparte mit rund 14 000 Menschen bleibt zusammen mit dem Handel unter dem neuen Namen Uniper in Düsseldorf. Uniper wird ein eigenständiges Unternehmen und soll im Herbst 2016 auch an der Börse notiert werden. Eon-Chef Johannes Teyssen will mit der Aufteilung des Unternehmens in "alte" und "neue" Energie die Potenziale beider Bereiche besser ausschöpfen.

Eon zur Aufspaltung

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Investor interessiert am insolventen Küchenbauer Alno
Pfullendorf (dpa) - Für die Belegschaft des insolventen Küchenbauers Alno gibt es wieder etwas Hoffnung. In der kommenden Woche würden Gespräche geführt mit einem …
Investor interessiert am insolventen Küchenbauer Alno
BMW verärgert über Kronzeugenanträge von Daimler und VW
München (dpa) - BMW ist verärgert über die Anträge von Daimler und Volkswagen, im Fall des Kartellverdachts gegen die deutsche Autoindustrie als Kronzeugen zur …
BMW verärgert über Kronzeugenanträge von Daimler und VW
Kaufhof-Mutter HBC trennt sich von Chef Storch
Die Warenhauskette Kaufhof steckt in der Krise - wie auch die kanadische Mutter HBC. Nun verlässt HBC-Chef Storch den Konzern. Kaufhof gibt sich gelassen.
Kaufhof-Mutter HBC trennt sich von Chef Storch
EU-Kommission erwartet Aufholjagd bei schnellem Internet
Europa hängt bei Zukunftstechnologien in wichtigen Bereichen hinterher. Doch nach dem jüngsten EU-Gipfel können Online-Shopper und Nutzer des mobilen Internets hoffen.
EU-Kommission erwartet Aufholjagd bei schnellem Internet

Kommentare