+
Eon ist nach eigenen Angaben der weltweit drittgrößte Betreiber von Offshore-Windparks. Foto: Christian Charisius

Eon baut neuen Windpark vor britischer Küste

Düsseldorf (dpa) - Deutschlands größter Energiekonzern Eon baut mit Milliardenaufwand einen neuen Windpark vor der britischen Küste. Der Offshore-Windpark Rampion soll 13 Kilometer vor der Küste von Sussex im Ärmelkanal entstehen und rund 1,9 Milliarden Euro kosten.

Das berichtete der nach wie vor mit den Folgen der Energiewende kämpfende Konzern bei der Bekanntgabe der Investitionsentscheidung in Düsseldorf.

Die Anlage soll jährlich etwa 1300 Gigawattstunden erneuerbare Energien erzeugen - genug, um umgerechnet 300 000 Haushalte mit Strom zu versorgen. Als Partner ist die britische Green Investment Bank mit 327 Millionen Euro an dem Projekt beteiligt.

Eon übernimmt bei dem Joint Venture Bau-, Betriebs-, Instandhaltungs- sowie Energiemanagement-Dienstleistungen. Dazu gehört auch die Anbindung des Windparks über Unterseekabel an das nationale Stromnetz, die Verlegung von rund 26 Kilometer Landleitungen und die Errichtung von Umspannwerken an Land. Diese Offshore-Übertragungsanlagen will Eon im Rahmen eines regulierten Verkaufsprozesses nach Fertigstellung veräußern.

Eon ist nach eigenen Angaben der weltweit drittgrößte Betreiber von Offshore-Windparks. Sieben Windparks mit einer Gesamtleistung von 1,2 Gigawatt sind bereits fertiggestellt, weitere Anlagen mit einer Leistung von 507 Megawatt sind derzeit im Bau. Seit 2007 hat Eon in diesem Bereich bereits über 9,5 Milliarden Euro investiert.

Eon-Mitteilung

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax bleibt dank SAP und Wirecard weiter auf Gewinnkurs
Frankfurt/Main (dpa) - Positiv aufgenommene Unternehmensnachrichten haben dem Dax am Mittwoch den neunten Gewinntag in Folge beschert. Dank der Kurssprünge von …
Dax bleibt dank SAP und Wirecard weiter auf Gewinnkurs
Boeing: Abstürze und schwere Mitarbeiter-Vorwürfe - jetzt zeigt sich das Ausmaß der Verluste
Nach zwei Flugzeugabstürzen in kurzer Zeit steht Boeing heftig unter Druck. Nun hat der US-Konzern erstmals seit dem Unglück in Äthiopien einen Geschäftsbericht …
Boeing: Abstürze und schwere Mitarbeiter-Vorwürfe - jetzt zeigt sich das Ausmaß der Verluste
Gericht begrenzt Flotte von Hamburger Sammeltaxi
Hamburg (dpa) - Der neue Hamburger Sammeltaxi-Dienst Moia kann seine Flotte nach einem Gerichtsbeschluss zunächst nicht wie geplant ausbauen.
Gericht begrenzt Flotte von Hamburger Sammeltaxi
Arbeitgeber sehen Fachkräftemangel durch Frührente verstärkt
Hunderttausende Arbeitnehmer sind abschlagsfrei mit mindestens 63 in Rente gegangen. Arbeitgeberverbände warnen vor einer Ausweitung des Fachkräftemangels. Es gibt aber …
Arbeitgeber sehen Fachkräftemangel durch Frührente verstärkt

Kommentare