Eon lagert 1400 IT-Arbeitsplätze aus

Düsseldorf - Der größte deutsche Energiekonzern Eon lagert bis zum Frühjahr 2011 europaweit rund 1400 IT-Arbeitsplätze aus. Die Jobs werden zu T-Systems und Hewlett Packard verschoben.

Als Grund dafür nannte Eon-Vorstandsmitglied Marcus Schenck, Eon müsse sich auf das Kerngeschäft konzentrieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Entsprechende Verträge würden am 9. Dezember 2010 unterzeichnet.

HP wird den Angaben zufolge künftig für die Rechenzentren zuständig sein und die Anwender betreuen. T-Systems werde die Netzwerk - und Telekommunikations-Services verantworten. IT-Bereiche, die mit der Sicherheit zu tun haben, werden Eon zufolge nicht ausgelagert, sondern weiterhin intern betreut. Auch die gesamte Steuerung der IT werde weiterhin von Eon geleitet.

Eon-Chef Johannes Theyssen hatte vor knapp zwei Wochen einen radikalen Umbau des Unternehmens angekündigt, bei dem renditeschwache Unternehmensteile ausgegliedert werden sollen. Eon hat in den ersten neun Monaten des Jahres einen Gewinneinbruch um 42 Prozent verbucht. Grund dafür waren Milliardenabschreibungen auf das Südeuropa-Geschäft.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ausländer und Hauptschüler finden schwerer Ausbildungsplätze
Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind für viele junge Menschen ohne Abitur in Deutschland deutlich schlechter. Besonders schwer haben es laut einer …
Ausländer und Hauptschüler finden schwerer Ausbildungsplätze
Amazon will Ladengeschäfte in Deutschland eröffnen
Immer mehr Leute kaufen online. Läden in den Innenstädten haben es deswegen ziemlich schwer. Nun geht der Online-Reise Amazon einen neuen Weg. Ist es eine Überraschung?
Amazon will Ladengeschäfte in Deutschland eröffnen
Ohne deutschen Pass gibt es kaum Aussichten auf einen Ausbildungsplatz
Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind für viele junge Menschen ohne Abitur in Deutschland deutlich schlechter. Wer es aber besonders schwer hat, offenbart eine …
Ohne deutschen Pass gibt es kaum Aussichten auf einen Ausbildungsplatz
Hunderttausende gegen Job-Abbau bei Ratiopharm-Mutter Teva
Der Teva-Konzern aus Israel ist ein global vernetztes Unternehmen - er kontrolliert auch den deutschen Medikamenten-Hersteller Ratiopharm. Die vorgesehenen Jobkürzungen …
Hunderttausende gegen Job-Abbau bei Ratiopharm-Mutter Teva

Kommentare