+
Seit Januar hat bei Eon die Aufspaltung des Geschäfts begonnen. Die großen Kraftwerke, wie das in Datteln, werden seitdem von der neuen Gesellschaft Uniper aus Düsseldorf geführt.

Eon präsentiert tiefrote Zahlen

Eon macht 2015 sieben Milliarden Euro Verlust

Essen - Der größte deutsche Energiekonzern Eon hat im Jahr 2015 einen Verlust von sieben Milliarden Euro geschrieben.

Grund seien die im Herbst vorgenommenen Wertberichtigungen von 8,8 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Düsseldorf mit. Das Jahr 2014 hatte Eon mit einem Minus von gut drei Milliarden Euro abgeschlossen.

Bei seiner ersten Jahresbilanz am neuen Standort Essen legt der Energiekonzern Eon heute voraussichtlich tiefrote Zahlen vor.

Nachdem das Unternehmen im dritten Quartal gewaltige Abschreibungen von mehr als 8 Milliarden Euro vorgenommen hat, rechnen Analysten unter dem Strich mit einem Fehlbetrag für das Gesamtjahr von rund 4,4 Milliarden Euro. Anders als RWE hat Eon den Aktionären dennoch eine Dividende von 50 Cent je Aktie fest zugesagt.

Seit dem Jahreswechsel hat bei Eon die Aufspaltung des Geschäfts begonnen. Die großen Kraftwerke werden seitdem von der neuen Gesellschaft Uniper aus Düsseldorf geführt. Das Hauptunternehmen sitzt in Essen und konzentriert auf erneuerbare Energien, Netze und den Vertrieb. Die endgültige Trennung soll bei der Hauptversammlung im Juni beschlossen werden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Wirtschaft: Neue Regierung rasch bilden und mehr investieren
Wenn Unternehmen und Märkte eines nicht mögen, dann längere Unsicherheit und politische Risiken. Nach der Bundestagswahl ruft die Wirtschaft zu einer raschen …
Wirtschaft: Neue Regierung rasch bilden und mehr investieren
Börse schüttelt Bundestagswahl rasch ab
Frankfurt/Main (dpa) - Entspannt hat der deutsche Aktienmarkt auf die hohen Verluste der großen Koalition und den Erfolg der AfD bei der Bundestagswahl reagiert.
Börse schüttelt Bundestagswahl rasch ab
EU-Defizitverfahren gegen Griechenland offiziell beendet
Lange war Griechenland der größte Wackelkandidat, wenn es um die Zukunft der Eurozone ging. Aber auch in der gesamten EU gab es Sorgen um Athens Haushaltslage. Eine …
EU-Defizitverfahren gegen Griechenland offiziell beendet
Uber-Chef entschuldigt sich nach Rausschmiss in London
London (dpa) - Nach dem Rauswurf in London zeigt der neue Chef des umstrittenen Fahrdienst-Vermittler Uber Reue. "Im Namen von allen bei Uber weltweit entschuldige ich …
Uber-Chef entschuldigt sich nach Rausschmiss in London

Kommentare