E.ON spürt die Krise

Düsseldorf - Deutschlands größter Energieversorger E.ON spürt die weltweite Wirtschaftskrise. Der Umsatz schrumpft und schrumpft.

Im vergangenen Jahr sank der Umsatz des Energieriesen um 6 Prozent auf knapp 82 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern verringerte sich um 2,3 Prozent auf 9,6 Milliarden Euro. Und der bereinigte Konzernüberschuss ging sogar um 4,8 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro zurück, wie das Unternehmen am Mittwoch bei der Präsentation der Konzernbilanz 2009 in Düsseldorf mitteilte.

Große Firmenpleiten 2009 in Deutschland

Große Firmenpleiten 2009 in Deutschland

Ausschlaggebend für den Umsatzrückgang seien vor allem der krisenbedingt rückläufige Gasabsatz in Europa, die gesunkenen Preise im Gashandelsgeschäft, Währungsumrechnungseffekte und geringere Erzeugungsmengen aus Kern- und Wasserkraftwerken in Skandinavien gewesen, betonte das Unternehmen. Für das laufende Jahr erwartet der Konzern beim bereinigten Vorsteuerergebnis ein Plus von 0 bis 3 Prozent. Beim bereinigten Konzernüberschuss rechnet E.ON mit einem Wert auf Vorjahresniveau.

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