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Ericsson streicht mehr Stellen als erwartet.

Nach Gewinneinbruch

Ericsson streicht 1.500 Stellen mehr

Stockholm - Der Mobilfunkzulieferer Ericsson verschärft den Stellenabbau. Nach einem Absturz des Gewinns um 92 Prozent im vierten Quartal 2009 werden zusätzlich 1.500 Stellen abgebaut.

Das teilte das Unternehmen am Montag in Stockholm mit. Der Quartalsgewinn sank auf 314 Millionen Kronen (30,75 Millionen Euro). Grund dafür sei, dass die Betreiber von Mobilfunknetzen ihre Ausgaben massiv zurückgefahren hätten. Der Umsatz im vierten Quartal ging um 13 Prozent auf 58,3 Milliarden Kronen (5,7 Milliarden Euro) zurück. Im Gesamtjahr 2009 sank der den Aktionären des Mutterkonzerns zurechenbare Gewinn um 67 Prozent auf 3,7 Milliarden Kronen (362,4 Millionen Euro). Der Umsatz verringerte sich um 1 Prozent auf 206,5 Milliarden Kronen.

Ericsson hatte schon vor einem Jahr den Abbau von 5.000 seiner weltweit mehr als 80.000 Arbeitsplätze bekanntgegeben, um so die Kosten zu senken. Nun sollen 6.500 Jobs wegfallen. Die Restrukturierung soll im zweiten Quartal 2010 abgeschlossen sein und Einsparungen von etwa 15 Milliarden Kornen bringen. Dennoch will Ericsson die Dividende um 8 Prozent von 1,85 Kronen auf 2 Kronen pro Aktie erhöhen.

Ericsson liefert technische Ausrüstung für Mobilfunkanbieter. Inzwischen verlagert sich der Focus des Unternehmens immer mehr auf den Betrieb von Netzen für die verschiedenen Betreiber. Ericssons Handy-Sparte Sony Ericsson, ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem japanischen Sony-Konzern, hatte in der vergangenen Woche einen Jahresverlust von 836 Millionen Euro gemeldet.

dapd

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