Ermittlungen gegen Mitarbeiter der EADS

- München/Ulm - Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Mitarbeiter des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns EADS in Ulm wegen des Verdachts der Vorteilsgewährung. Bereits vor rund zwei Wochen hätten Ermittler in diesem Zusammenhang Firmenräume in Ulm durchsucht, sagte ein EADS-Sprecher in München. Damit bestätigte er einen Bericht der "Südwestpresse".

<P>Demnach steht EADS im Verdacht, Mitarbeitern staatlicher Beschaffungsämter unerlaubt Vorteile eingeräumt. zu haben. Hintergrund sei die Einführung des Digitalfunks und der entsprechenden Endgeräte für die deutsche Polizei. Betroffen sei demnach die Unternehmenssparte EADS Telecom, nicht die Verteidigungstechnik. EADS wollte sich zu Einzelheiten der Ermittlungen zunächst nicht äußern. Man werde aber mit der Staatsanwaltschaft zusammenarbeiten. "Wir sind selbst an der Aufklärung interessiert", sagte der Sprecher.</P><P>Dem Zeitungsbericht zufolge werden EADS-Mitarbeiter verdächtigt, Mitarbeiter staatlicher Beschaffungsämter zu Messen und Sportfesten eingeladen und teure Hotelrechnungen übernommen zu haben, um dort für neue Produkte zu werben. Diesem Verdacht gehe die Staatsanwaltschaft München I nach, hieß es in Ulm. Um welche Beschaffungsämter es ging, war zunächst nicht bekannt.</P>

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