+
BaFin nimmt Ermittlungen gegen Linde wieder auf

Im Fokus: Die Fusion mit Praxair

Erneut Ermittlungen gegen Linde

Die Finanzaufsicht BaFin hat erneut Untersuchungen gegen den Industriegase-Konzern Linde aufgenommen. Im Fokus: Die Fusion mit Praxair.

München - Beim Industriegase-Konzern Linde hat die Finanzaufsicht BaFin Untersuchungen wegen möglicher Verstöße von Veröffentlichungspflichten wieder aufgenommen. Wie die BaFin am Freitag bestätigte, geht es dabei um Vorgänge im Zusammenhang mit der Praxair-Fusion und dem Vorstandswechsel bei Linde. Es werde untersucht, ob der Industriegase-Konzern Linde dabei möglicherweise kursbewegende Nachrichten zu spät veröffentlicht habe. Zuvor hatte die „Wirtschaftswoche“ über den Vorgang berichtet. Linde wollte sich auf Anfrage von dpa-AFX dazu nicht äußern.

Die Münchner Staatsanwaltschaft hatte zuletzt unter die Prüfung des Verdachts auf Insidergeschäfte einen Schlussstrich gezogen. Die Ermittler sahen keinen Anhaltspunkt für eine mögliche Straftat. Die Finanzaufsicht Bafin hatte die Vorgänge zuvor intensiv durchleuchtet und ihren Untersuchungsbericht der Staatsanwaltschaft übergeben. Diese hatte weitere Nachforschungen angestellt, den Vorgang zuletzt aber ad acta gelegt. Nun hat die BaFin die Untersuchungen im Zusammenhang mit möglichen Verstößen gegen die Adhoc-Pflicht wieder aufgenommen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Post mit Millionen erfundenen Briefen betrogen
Bonn/Frankfurt (dpa) - Die Deutsche Post ist mit Millionen erfundenen Briefen betrogen worden. Die Staatsanwaltschaft ermittele in dem Fall, sagte ein Postsprecher.
Post mit Millionen erfundenen Briefen betrogen
Noch 30 "technische Risiken" in BER-Fluggastterminal
Berlin (dpa) - In dem noch nicht fertiggestellten Fluggastterminal des neuen Hauptstadtflughafens BER in Schönefeld bestehen derzeit etwa 30 "technische Risiken" von …
Noch 30 "technische Risiken" in BER-Fluggastterminal
Post bei Brief-Rabattzahlungen um bis zu 100 Millionen Euro betrogen
Die deutsche Post ist offenbar um eine hohe Millionensumme betrogen worden. Es geht um Rabattzahlungen bei gebündelten Briefen. Drei Beschuldigte sitzen bereits hinter …
Post bei Brief-Rabattzahlungen um bis zu 100 Millionen Euro betrogen
Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal
Nach elf Jahren Bauzeit werden die Mängel am Hauptstadtflughafen BER nach und nach beseitigt. Aktuell sollen im Fluggastterminal noch 30 „technische Risiken“ bestehen.
Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal

Kommentare