Erneut Warnstreiks bei der Postbank

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Berlin (dpa) - Im Tarifstreit bei der Postbank haben am Dienstag die Beschäftigten erneut mit Warnstreiks ihren Forderungen nach mehr Geld und Kündigungsschutz Nachdruck verliehen.

Wie die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mitteilte, beteiligten sich in Stuttgart, Hannover und Leipzig an den Aktionen rund 500 Mitarbeiter von Postbank-Callcentern. Einen Tag vor der nächsten Verhandlungsrunde wollten sie mit zum Teil ganztägigen Arbeitsniederlegungen noch einmal Druck auf die Arbeitgeber machen. Nach Angaben der Postbank nahmen an den Warnstreiks lediglich rund 200 Mitarbeiter teil.

An diesem Mittwoch gehen die Verhandlungen in Bad Neuenahr in die dritte Runde. Die Gewerkschaft fordert für die rund 5000 Postbank- Beschäftigten 8 Prozent mehr Geld und Kündigungsschutz bis 2013. Der Kündigungsschutz soll die Mitarbeiter nach der geplanten Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank absichern. Bereits am Montag hatten laut ver.di etwa 2000 Mitarbeiter an sieben Standorten die Arbeit niedergelegt. Die Postbank sprach von 400 Teilnehmern.

Auch am Dienstag seien laut Arbeitgeber die Auswirkungen der Warnstreiks für die Kunden "minimal" gewesen. Nach Worten eines Unternehmenssprechers legte die Postbank ein "respektables Angebot" vor. Auf dieser Basis könnte weiter verhandelt werden. Die Bank sei "gesprächsbereit". Sie habe unter anderem die Fortschreibung des Kündigungsschutzes bis 2011 angeboten.

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