Störung am Bahnübergang: S1 verspätet

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Der mangelhafte Brandschutz bleibt Problemzonne Nummer eins am Berliner Hauptstadtflughafen. Foto: Maurizio Gambarini

Immer noch Brandschutz-Problem

Eröffnungstermin für BER immer noch unklar

Potsdam (dpa) - Ein neuer Eröffnungstermin für den Berliner Großflughafen BER ist immer noch unklar. Probleme gibt es unter anderem noch mit den Sprinklern und den Türen für den Brandschutz, wie Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup sagte.

Spätestens im September solle die hydrologischen Berechnung für die aufgerüstete Sprinkleranlage komplett vorliegen. Die Eröffnung des BER war mehrfach verschoben worden.

Eine mögliche Offenhaltung des Berliner Flughafens Tegel lehnte Lütke Daldrup ab: "Tegel ist für uns keine Option." Brandenburgs Vize-Ministerpräsident Christian Görke (Linke) sagte im BER-Sonderausschuss des Landtags, er halte den parallelen Betrieb zweier Flughäfen weder für wirtschaftlich sinnvoll noch für notwendig.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte am Freitag überraschend eine Offenhaltung des Flughafens Tegel neben dem neuen Hauptstadtflughafen BER als Möglichkeit bezeichnet. Lütke Daldrup sagte dazu im Ausschuss, ein paralleler Betrieb koste 100 bis 200 Millionen Euro im Jahr zusätzlich. Dieses Geld könne das Unternehmen aber nicht erwirtschaften. Zudem koste eine Sanierung von Tegel rund eine Milliarde Euro, die die Gesellschaft auch nicht habe.

Unterdessen sagte ein Regierungssprecher dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB): "Die Bundesregierung steht zum Konsensbeschluss, wonach Tegel nach der Eröffnung des BER geschlossen wird. Die bestehende Rechtslage gilt unverändert. Bei der Äußerung von Bundesminister Dobrindt handelt es sich um einen persönlichen Debattenbeitrag des Ministers."

Die drei Airport-Eigentümer Berlin, Brandenburg und der Bund hatten 1996 festgelegt, dass der Flughafen Tegel nach der Eröffnung des Großflughafens BER geschlossen werden muss.

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