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Noch in dieser Woche will sich der Insolvenzverwalter von Arcandor zu Wort melden.

Erste Einschätzung vom Arcandor-Verwalter

Essen - Der Verwalter der insolventen Karstadt-Mutter Arcandor will sich noch in dieser Woche äußern. Derzeit sichte man die Unterlagen, sagte sein Sprecher.

Nach dem Insolvenzantrag der Karstadt-Muttergesellschaft Arcandor will der vorläufige Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg voraussichtlich noch in dieser Woche eine erste Einschätzung vorlegen. Derzeit sei man dabei, die Lage zu sichten, sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters am Montag.

Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens werde bis zum 1. September gerechnet. Nach dem Insolvenzantrag sind die Löhne und Gehälter der Beschäftigten noch bis Ende August gesichert. Die komplette Umsetzung des Verfahrens werde sich voraussichtlich bis “weit ins nächste Jahr“ hinziehen, sagte der von Arcandor als Generalbevollmächtigter bestellte Insolvenzexperte Horst Piepenburg in einem Interview mit dem WDR.

Dabei wies er auf die komplizierte Struktur der Arcandor AG mit 520 Gesellschaften hin. “Wir sind in einer extrem schwierigen Lage“, sagte Piepenburg. Zur Beantragung eines möglichen Massekredits für Arcandor sei bislang noch keine Entscheidung gefallen, sagte ein Unternehmenssprecher in Essen. Ein Massekredit ist in der Insolvenz ein Instrument, um den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten.

dpa

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