Erste Gespräche mit Hochtief-Großaktionär ACS

Bauwirtschaft: - Düsseldorf - Nach dem Einstieg des führenden spanischen Bauunternehmens ACS bei Deutschlands größtem Baukonzern Hochtief haben beide Unternehmen bereits erste Gespräche geführt. "Die bisherige erfolgreiche Unternehmensstrategie kann fortgeführt werden".

Das sagte der scheidende Hochtief-Chef Hans-Peter Keitel bei der Bilanzvorlage in Düsseldorf. Am Vortag war bekannt geworden, dass ACS für mehr als 1,3 Milliarden Euro einen Hochtief-Anteil von knapp 25,1 Prozent übernehmen will. Der designierte Konzernchef Herbert LÜtkestratkötter, der sein Amt am 1. April antreten soll, kündigte ein verstärktes Engagement desUnternehmens in Russland an. "Das dortige Marktpotenzial ist so groß, dass wir sogar über einen strategischen Partner vor Ort nachdenken", sagte Lütkestratkötter.

2006 hatte Hochtief mit einem Anstieg des Konzerngewinns um 31,6 Prozent auf 89,1 Millionen Euro eine neue Bestmarke beim Gewinn erzielt. Im laufenden Jahr werde Hochtief den Wert von 100 Millionen Euro beim Konzerngewinn überschreiten, kündigte Lütkestratkötter an. Im vergangenen Jahr steigerte Hochtief den Konzernumsatz um 13,6 Prozent auf 15,51 Milliarden Euro. Der Auftragseingang wuchs auf 20,56 (Vorjahr: 15,60) Milliarden Euro.

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