LKA im Einsatz: Verdächtiges Auto in Berlin entdeckt

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Erster Börsengang des Jahres geglückt

- Frankfurt - Erstmals seit eineinhalb Jahren hat mit den Mitteldeutschen Fahrradwerken (Mifa) wieder ein Unternehmen den Sprung auf das deutsche Börsenparkett gewagt. Der Aktienkurs der Neuemission lag zum Handelsschluss mit 9,55 Euro leicht über dem Ausgabepreis von 9,25 Euro. Händler und Analysten werteten den Börsengang als Erfolg, wenngleich die Signalwirkung auf Grund des geringen Umfangs als eher unbedeutend eingeschätzt wurde.

<P>Mit dem Geldautomaten-Hersteller Wincor Nixdorf steht bereits der nächste Kandidat in den Startlöchern, am 21. Juni soll dann der wesentlich größere Börsengang der Postbank für den Durchbruch sorgen. <BR><BR>Der Handel mit den Mifa-Aktien startete bei 9,30 Euro und ging dann auf 9,65 Euro hoch. Später pendelte er bei relativ geringen Umsätzen auf und ab, blieb aber im Plus. Damit konnte sich die Aktie gegen den allgemeinen Trend durchsetzen: Die Besorgnis über den hohen Ölpreis hatte die Märkte am Montag insgesamt ins Minus gedrückt.<BR><BR>"Wir können erleichtert sein, dass die Mifa passabel gestartet ist", sagte Reinhild Keitel von der Schutzvereinigung der Kapitalanleger. Entscheidend bei den Neuemissionen sei eine "vernünftige Preisfestsetzung". Sie sei daran zu erkennen, dass sich der Kurs auch mehrere Wochen nach der Erstnotiz entsprechend dem Markt oder besser entwickele. Mifa-Vorstand Peter Wicht kam zur Börsenpremiere zwar nicht per Fahrrad, packte aber selbstbewusst vor der Alten Frankfurter Börse die Skulptur des Bullen bei den Hörnern und lächelte in die Kameras. Der Bulle steht für den Aufschwung an den Börsen, während der Bär den Abschwung symbolisiert. Insgesamt wurden 1,5 Millionen Aktien platziert. Davon landeten nach Angaben des Unternehmens 85 Prozent bei institutionellen Anlegern.<BR><BR></P>

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