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Erster Frühlingshauch auf Bayerns Arbeitsmarkt

Nürnberg - Auch wenn sich der März in meteorologischer Hinsicht eher winterlich-kühl gab - auf dem bayerischen Arbeitsmarkt zeigen sich bereits die ersten Frühlingsboten.

Der schneearme März hat nach Experteneinschätzung auf dem bayerischen Arbeitsmarkt für einen ersten Frühlingshauch gesorgt. Die Zahl der Arbeitslosen dürfte daher nach einer Beinahe-Stagnation im Februar zuletzt wieder etwas stärker gesunken sein, prognostizierte eine Expertin im bayerischen Arbeitsministerium. In der Regel geht im März die witterungsbedingte Winterarbeitslosigkeit zu Ende.

„Wir gehen davon aus, dass die Zahl der Erwerbslosen im März sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch zum Vorjahr gesunken ist. Wir haben in dem Monat bereits den Anfang der Frühjahrsbelebung gespürt“, ist die Arbeitsmarkt-Expertin überzeugt. Zudem rechnet sie mit einer weiteren kräftigen Zunahme der Beschäftigtenzahlen in Bayern.

Andere Experten gehen zum Winterausklang von rund 272 300 Erwerbslosenzahlen aus. Dies wären rund 16 500 weniger als im Februar und knapp 8800 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der Erwerbslosen würde damit trotz der schwächelnden Konjunktur im März etwas stärker sinken als Schnitt der vergangenen drei Jahre.

Kein klares Bild gibt es nach Experteneinschätzung noch in Sachen Flüchtlings-Arbeitslosigkeit. Derzeit sei bereits in einigen bayerischen Bezirken eine auffällige Zunahme von arbeitslosen Männern über 25 Jahren bemerkbar. „Ob es sich hierbei um Sondereffekte handelt oder ob sich hier bereits die Flüchtlingsarbeitslosigkeit niederschlägt, darüber sind im Moment noch keine belastbaren Aussagen möglich“, betonte die Expertin im Arbeitsministerium.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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