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Der Umsatz-Motor bei Peugeot und Citroen stottert: Der Autobauer PSA rechnet für 2009 mit Milliardenverlusten.

PSA erwartet Milliardenverlust - Wandelanleihe

Paris - Der zweitgrößte europäische Autobauer PSA Peugeot Citroën erwartet einen Milliardenverlust und sucht frisches Kapital über eine Wandelanleihe.

Der operative Verlust dürfte in diesem Jahr zwischen einer und zwei Milliarden Euro liegen, erklärte PSA am Dienstag in Paris.

PSA erwartet “im besten Falle“ eine Schrumpfung des europäischen Automarktes um zwölf Prozent. Bisher war der Rückgang für 2009 auf 20 Prozent taxiert worden.

Die bis Donnerstag angebotene Wandelanleihe soll 500 Millionen bis 575 Millionen Euro Kapital für Investitionen in neue Modelle und den Abbau der Schulden bringen. Dabei wird der Anteil der Familie Peugeot schrumpfen: Ihre Holding FFP, die 22,13 Prozent des Kapitals hält, will sich nur mit 50 bis 57,5 Millionen Euro an der Kapitalerhöhung beteiligen.

2008 hatte der Familienkonzern 343 Millionen Euro verloren. Das Ausmaß der diesjährigen Verluste hänge von den Maßnahmen der Regierung gegen die Krise ab, hieß es.

In den nächsten zwölf Monaten gebe es kein Liquiditätsrisiko, weil PSA im März drei Milliarden Euro langfristige Kredite vom Staat erhalten habe. Im April kamen 400 Millionen Euro von der Europäischen Investitionsbank dazu.

Im März hatte die Eignerfamilie den Konzernchef Christian Streiff entlassen. Unter dessen Nachfolger Philippe Varin legte PSA die beiden Marken Peugeot und Citroën in einer Hand zusammen.

dpa

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