BMW erzielt 2006 Umsatzrekord

- München - Der Autohersteller BMW bleibt nach einem Umsatz- und Absatzrekord im vergangenen Jahr auch 2007 auf der Überholspur. Die Auslieferungen von Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce legten im vergangenen um 3,5 Prozent zu auf 1,37 Millionen Fahrzeuge. "Das Geschäftsjahr 2006 ist das bislang beste in der Unternehmensgeschichte", sagte BMW-Chef Norbert Reithofer.

Die Erlöse seien 2006 um 5 Prozent auf 49 Milliarden Euro geklettert, teilte das Unternehmen in München mit.  Beim Gewinn vor Steuern werde unverändert mit einem Rekordwert von vier Milliarden (Vorjahr: knapp 3,3 Mrd) Euro gerechnet.

Die endgültigen Zahlen will BMW im März vorlegen. Bei der Vorlage durchwachsener Quartalszahlen im November hatte Reithofer die Gewinnprognose für 2006 noch als "außerordentlich ambitioniert" bezeichnet. Nun erklärte er, es sei gelungen, Belastungen durch höhere Währungseffekte und höhere Rohstoffpreise weitgehend durch das Absatzwachstum und interne Effizienzsteigerungen auszugleichen.

Bereits auf der Automesse in Detroit zum Jahresbeginn hatte Reithofer die Absatzprognose für 2007 nach oben geschraubt. Im laufenden Jahr will BMW mehr als 1,4 Millionen Fahrzeuge absetzen und sich dabei auf dem wichtigen US-Markt gegen den befürchteten Abwärtstrend stemmen. "Alle drei Marken werden bei den Auslieferungen voraussichtlich neue Bestmarken erzielen", erklärte Reithofer am Freitag. Im vergangenen Jahr legte der Absatz in der Kernmarke BMW um 5,2 Prozent auf 1 185 088 Millionen Autos zu. Die mit Abstand am stärksten gefragte Modellreihe war dabei die 3er-Reihe, von der mehr als eine halbe Million Stück verkauft wurden.

Der Absatz beim Kleinwagen Mini ging dagegen wegen Erweiterungsarbeiten im britischen Werk in Oxford um 6,2 Prozent zurück. Von der Luxus-Limousine Rolls-Royce wurden 805 Exemplare in Kundenhand übergeben und damit neun mehr als im Vorjahr. Die Zahl der BMW-Mitarbeiter legte im vergangenen Jahr leicht zu auf weltweit 106 575 Beschäftigte zum Jahresende 2006.

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