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Das insolvente Unternehmen Escada ist weiter auf der Suche nach Investoren.

Escada-Großaktionäre reduzieren Anteil weiter

München - Die Escada-Großaktionäre Rustam Aksenenko und die Gebrüder Herz haben ihre Anteile an dem insolventen Modekonzern weiter reduziert.

Wie das Unternehmen am Freitag in Ascheim bei München mitteilte, sank der Anteil von Wolfgang und Michael Herz auf 14,8 Prozent. Die beiden hatten bereits Ende September gut ein Fünftel ihrer Anteile verkauft und ihr Escada-Paket damals von 24,9 auf 19,53 Prozent verkleinert.

Aksenenko reduzierte seinen Anteil von etwas über 20 auf 19,84 Prozent. Escada hatte Mitte August Insolvenzantrag beim Amtsgericht München gestellt. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 2300 Menschen, davon rund 500 am Stammsitz in Aschheim bei München.

Derzeit läuft die Suche nach Investoren. Insgesamt sind nach dpa-Informationen fünf bis zehn Interessenten im Endspurt um die Übernahme des Modekonzerns. Die ersten verbindlichen Angebote sollen noch in diesem Monat auf dem Tisch liegen.

dpa

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