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Escada wurde nach der Insolvenz von der indischen Unternehmerin Megha Mittal übernommen.

Escada schafft den Sprung aus den roten Zahlen

München - Vor zwei Jahren meldete Escada Insolvenz an. Nun ist der Modehersteller endlich raus aus den roten Zahlen. Doch um den Erfolg zu halten, muss Escada in Umgestaltungen investieren.

Der Modehersteller Escada steht zwei Jahre nach der Insolvenz an der Gewinnschwelle. Vorstandschef Bruno Sälzer sagte der Financial Times Deutschland (Donnerstag), beim Ergebnis unter dem Strich sei 2011 eine “rote oder schwarze Null“ erreicht worden. Der Umsatz sei auf 300 Millionen Euro gewachsen und damit “stärker als die sieben Prozent im Weltmarkt der hochwertigen Damenmode“.

Auch für dieses Jahr zeigte sich der Escada-Chef zuversichtlich: “Selbst wenn das Marktwachstum sich 2012 auf zwei bis drei Prozent abschwächen sollte, wollen wir erneut besser abschneiden.“

Der Ertrag hänge davon ab, wie viel in die weitere Umgestaltung der Läden investiert werde. “Läden mit dem neuen Konzept machen etwa 20 Prozent mehr Umsatz“, sagte Sälzer. Der Abbau der Schwellenangst, die Senkung der Einstiegspreise und die Vereinfachung der Kollektion hätten das Geschäft angekurbelt.

“Wenn man nicht erfolgreich ist, werden die Kollektionen immer größer, weil man nicht sicher ist, was sich gut verkauft“, erklärte Sälzer. Escada war nach der Insolvenz 2009 von der indischen Unternehmerin Megha Mittal übernommen worden.

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