EU-Studie: So viel verdienen Lehrer

Brüssel - Lehrer in Deutschland verdienen besser als viele ihrer Kollegen in Europa. Vergleicht man europäische Lehrergehälter, liegen die der deutschen im oberen Mittelfeld.

Das geht aus einer Studie hervor, die die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel vorstellte. Am meisten verdienen Lehrer in Luxemburg. Am schlechtesten dagegen kommen Lehrer in Bulgarien weg.

Laut Studie verdient ein Grundschullehrer in Deutschland zwischen 38 200 Euro und 51 400 Euro im Jahr. In der Unter- und Mittelstufe (Sekundarstufe I) liegt der Verdienst zwischen 42 200 und 57 900 Euro, in der Oberstufe (Sekundarstufe II) sind es zwischen 45 400 und 64 000 Euro. In Luxemburg kommen Lehrer dagegen auf ein Jahresgehalt von bis zu 101 500 Euro. In Bulgarien liegt der durchschnittliche Verdienst bei nur 4300 Euro jährlich.

“Wir müssen die besten Absolventen ermutigen, den Lehrerberuf zu ergreifen. Löhne und Arbeitsbedingungen haben Priorität, wenn wir die besten Lehrer gewinnen und halten wollen“, sagte EU-Bildungskommissarin Androulla Vassiliou. Herangezogen wurden für die Eurydice-Studie die Daten des Schuljahres 2009/10 sowohl in den 27 EU-Mitgliedsstaaten als auch in Island, Norwegen, Liechtenstein und der Türkei.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

US-Unternehmen übernimmt deutschen Auto-Teilehändler Stahlgruber
Der US-Autoteilehändler LKQ will den deutschen Auto-Ersatzteilehändler Stahlgruber kaufen. Noch ist die Übernahme aber nicht von den Behörden genehmigt worden. 
US-Unternehmen übernimmt deutschen Auto-Teilehändler Stahlgruber
Apple kauft Musikerkennungs-App Shazam
Apple hat den Kauf der Musikerkennungs-App Shazam bestätigt. Der Preis könnte laut Medieninformationen über 400 Millionen Dollar gewesen sein. 
Apple kauft Musikerkennungs-App Shazam
Dax resigniert vor 13.200 Punkten
Frankfurt/Main (dpa) - Am deutschen Aktienmarkt haben die Anleger zum Wochenbeginn vergeblich auf einen ersehnten Jahresendspurt gewartet. Nach einem frühen …
Dax resigniert vor 13.200 Punkten
Edeka will Fruchtsafthersteller Albi übernehmen
Laut dem Bundeskartellamt, will der Lebensmittelhändler Edeka den Fruchtsafthersteller Albi übernehmen. Damit will das Unternehmen die Abhängigkeit von externen …
Edeka will Fruchtsafthersteller Albi übernehmen

Kommentare