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Auslöser der Euro-Verluste war die amerikanische Geldpolitik. Foto: Nicolas Armer

US-Zinsanhebung belastet

Euro fällt auf tiefsten Stand seit März 2015

Frankfurt/Main - Der Euro hat seine deutlichen Verluste vom Mittwoch ausgeweitet. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,0490 US-Dollar, nachdem sie in der Nacht auf Donnerstag bis auf 1,0468 Dollar gefallen war.

Das war der tiefste Stand seit März 2015. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,0644 Dollar festgesetzt.

Auslöser der Euro-Verluste war die amerikanische Geldpolitik. Die US-Notenbank Fed hatte am Mittwochabend ihren Leitzins zum zweiten Mal nach der Finanzkrise erhöht und für 2017 ein höheres Straffungstempo angedeutet.

Der Dollar legte daraufhin stark zu. Der Dollar-Index, der die amerikanische Währung ins Verhältnis zu anderen wichtigen Devisen setzt, stieg am Donnerstag auf den höchsten Stand seit 13 Jahren.

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