Wegen Griechenland: Euro fällt weiter

Frankfurt - Der Euro ist wegen anhaltend schlechter Nachrichten aus dem hoch verschuldeten Griechenland weiter auf Talfahrt. Im asiatischen und frühen europäischen Handel sackte er deutlich unter die Marke von 1,36 Dollar.

Zuletzt kostete ein Euro nur noch 1,3566 Dollar und damit so wenig wie seit Februar 2011 nicht mehr. Die europäische Gemeinschaftswährung war bereits Ende vergangener Woche wegen der weiter dramatischen Lage in Griechenland sowie dem überraschenden Rücktritt von EZB-Chefvolkswirts Jürgen Stark in die Knie gegangen. Anfang der vergangenen Woche hatte der Euro zeitweise noch mehr als 1,42 Dollar gekostet.

Am Wochenende war in die Schuldenkrise in Griechenland eine neue Dynamik gekommen - eine Pleite des hoch verschuldeten Landes wird nun selbst in der deutschen Regierung nicht mehr ausgeschlossen. Das Schulden-Drama nimmt damit immer bedrohlichere Ausmaße an. Der Einbruch der griechischen Wirtschaft fällt neuen Prognosen zufolge in diesem Jahr noch stärker aus als erwartet.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax legt leicht zu
Am deutschen Aktienmarkt geht es wieder ein bisschen bergauf. Die Rede der britischen Premierministerin vom Vortag hat die Gemüter etwas beruhigt.
Dax legt leicht zu
Deutsche Bank streicht Boni für Top-Manager zusammen
Deutschlands größtes Geldhaus räumt auf - das kostet und soll auch an der Führungsebene nicht spurlos vorbeigehen. Der Bonustopf für 2016 fällt bei der Deutschen Bank …
Deutsche Bank streicht Boni für Top-Manager zusammen
Mifa-Sanierung in Eigenverwaltung gescheitert
Magdeburg (dpa) - Die Zukunft des traditionsreichen Fahrradherstellers Mifa und seiner rund 500 Arbeitsplätzen ist unsicherer den je. Der Versuch, die Firma in …
Mifa-Sanierung in Eigenverwaltung gescheitert
Inflation auf höchstem Stand seit Juli 2013
Wiesbaden - Der Ölpreis steigt. Verbraucher mussten fürs Tanken und für Heizöl Ende 2016 tiefer in die Tasche greifen. Das beschleunigt den Preisauftrieb in Deutschland.
Inflation auf höchstem Stand seit Juli 2013

Kommentare