+

100 Milliarden Euro

Euro-Finanzminister billigen Spanien-Hilfen

Brüssel - Die Euro-Finanzminister haben das Banken-Hilfsprogramm für Spanien von bis zu 100 Milliarden Euro endgültig gebilligt.

Das verlautete am Freitag aus Kreisen der Eurogruppe. Die Ressortchefs wollte am Nachmittag auch eine Erklärung dazu veröffentlichen.

Marode Banken in Spanien sollen noch in diesem Monat die erste Finanzspritze von 30 Milliarden Euro erhalten - das hatten die obersten Kassenhüter der Eurozone schon Mitte des Monats beschlossen. Der genaue Betrag für das gesamte Programm steht noch nicht fest.

Die Eurozone ist sich einig darüber, dass den spanischen Banken schnell geholfen werden muss. Sie leiden an den Folgen einer geplatzten Immobilienblase. Das Programm wird von Deutschland ausdrücklich unterstützt.

Die Hilfen sollen zunächst vom befristeten Euro-Rettungsschirm EFSF kommen. Wenn der ständige Rettungsfonds ESM eingerichtet ist, sollen die Hilfen aus diesem Topf kommen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

WLAN im Zug gefordert - Bahn verspricht stabilere Telefonate 
Berlin - Erst kostenloses Internet, bald auch Spielfilme. Die Bahn löst Versprechen für mehr Komfort beim Reisen ein - bisher aber vor allem im ICE. Jetzt muss der …
WLAN im Zug gefordert - Bahn verspricht stabilere Telefonate 
Markenrechte von Schlecker sollen verkauft werden
Düsseldorf - Schlecker will seine Markenrechte verkaufen. Das Insolvenzverfahren der Drogeriekette läuft noch. Die Verhandlungen dürften noch ein paar Jahre in Anspruch …
Markenrechte von Schlecker sollen verkauft werden
Minister: Neues Tierwohl-Siegel nicht zum Nulltarif zu haben
Agrarminister Schmidt nutzt die Bühne der Grünen Woche, um sein Tierwohl-Label vorzustellen. Es soll den Tieren, aber auch den Fleischkonsumenten helfen. Doch noch …
Minister: Neues Tierwohl-Siegel nicht zum Nulltarif zu haben
Gegenwind für Mays Brexit-Kurs in Davos
In Davos wirbt Premierministerin May für Großbritannien als Wirtschaftsstandort mit guten Handelsbeziehungen in alle Welt. Doch für ihren Brexit-Kurs gibt es auch …
Gegenwind für Mays Brexit-Kurs in Davos

Kommentare