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Baustelle Griechenland: Die EU-Finanzminister beraten über das weitere Vorgehen in der Griechenland-Krise. Foto: Orestis Panagiotou

Euro-Finanzminister tagen zu Griechenland

Riga (dpa) - Die Finanzminister der Euro-Gruppe beraten heute in der lettischen Hauptstadt Riga das weitere Vorgehen in der Griechenland-Krise.

Eine Einigung der Euro-Partner mit der Athener Regierung über die Freigabe der von den Geldgebern blockierten Milliarden-Hilfen wird nicht erwartet.

Bisher hat das Links-Rechts-Bündnis in Athen keine Reformvorschläge vorgelegt, die von der EU-Kommission, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) sowie der Europäischen Zentralbank (EZB) gebilligt werden. Daher wird nur ein Zwischenbericht dieser drei Institutionen erwartet.

Die Reformliste ist Voraussetzung für die Auszahlung der vom pleitebedrohten Griechenland dringend benötigten 7,2 Milliarden Euro. Sie sollte ursprünglich bis Ende April vorliegen. Eine Einigung wird bis spätestens Ende Juni angestrebt. So lange läuft das zweimal verlängerte Hilfsprogramm. Griechenland benötigt dringend Geld, um andere Kredite zurückzuzahlen. Am Samstag kommen die Finanzminister aller 28 EU-Staaten in Riga zusammen. 

Informationen zu dem Treffen - Englisch

EU zu Finanzhilfen für Griechenland

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