Euro gibt nach - Sinkende Ölpreise stützen Dollar

Frankfurt/Main - Der Kurs des Euro hat am Donnerstag nachgegeben. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete im frühen Handel 1,5696 Dollar. Ein Dollar war 0,6369 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,5741 (Dienstag: 1,5919) Dollar festgesetzt.

Der anhaltende Rückgang der Ölpreise stütze den Dollar, sagten Händler. Zudem gebe es Anzeichen für eine gestiegene Zuversicht im angeschlagenen amerikanischen Finanzsektor. Eine Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank noch in diesem Jahr erscheine immer wahrscheinlicher. Mit Spannung erwartet wird im Vormittagshandel die Veröffentlichung des ifo-Geschäftsklimaindex für den Monat Juli. Experten rechnen mit einem erneuten Rückgang, was den Euro weiter belasten könnte.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Korruptionsverdacht: Lettlands Zentralbankchef festgenommen
Erst Durchsuchung, dann Festnahme: Lettlands Anti-Korruptionsbehörde geht gegen den Zentralbankchef des Landes vor. Zu den genauen Gründen für die Ermittlungen gegen das …
Korruptionsverdacht: Lettlands Zentralbankchef festgenommen
Korruptionsverdacht: Lettlands Zentralbankchef festgenommen
Erst Durchsuchung, dann Festnahme: Lettlands Anti-Korruptionsbehörde geht gegen den Zentralbankchef des Landes vor. Zu den genauen Gründen für die Ermittlungen gegen das …
Korruptionsverdacht: Lettlands Zentralbankchef festgenommen
Bundesverband der Deutschen Industrie besorgt wegen möglicher US-Strafzölle auf Stahlimporte
BDI-Präsident Dieter Kempf befürchtet angesichts angedrohter US-Zölle auf Stahlimporte negative Folgen für die Exportnation Deutschland.
Bundesverband der Deutschen Industrie besorgt wegen möglicher US-Strafzölle auf Stahlimporte
USA erwägen hohe Strafzölle für Stahlimporte
Die USA wollen nicht länger Dumpingpreise akzeptieren, mit denen vor allem China seinen Stahl in den Markt drückt. Strafzölle könnten die Folge sein. Die würden auch …
USA erwägen hohe Strafzölle für Stahlimporte

Kommentare