Euro gibt nach - Sinkende Ölpreise stützen Dollar

Frankfurt/Main - Der Kurs des Euro hat am Donnerstag nachgegeben. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete im frühen Handel 1,5696 Dollar. Ein Dollar war 0,6369 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,5741 (Dienstag: 1,5919) Dollar festgesetzt.

Der anhaltende Rückgang der Ölpreise stütze den Dollar, sagten Händler. Zudem gebe es Anzeichen für eine gestiegene Zuversicht im angeschlagenen amerikanischen Finanzsektor. Eine Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank noch in diesem Jahr erscheine immer wahrscheinlicher. Mit Spannung erwartet wird im Vormittagshandel die Veröffentlichung des ifo-Geschäftsklimaindex für den Monat Juli. Experten rechnen mit einem erneuten Rückgang, was den Euro weiter belasten könnte.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Starker Euro drückt Börse wieder ins Minus
Frankfurt/Main (dpa) - Der stärkere Euro drückt weiterhin die Stimmung am deutsche Aktienmarkt. Nach einem freundlichen Start knüpfte der Leitindex Dax an seinen …
Starker Euro drückt Börse wieder ins Minus
Bombardier streicht bis zu 2200 Stellen in Deutschland
Der Zughersteller Bombardier baut in Deutschland massiv Arbeitsplätze ab. Bis zu einem Viertel der Beschäftigten soll gehen.
Bombardier streicht bis zu 2200 Stellen in Deutschland
EU denkt an laxere Abgas-Grenzwerte für Pkw
Die EU will offenbar künftig die Abgas-Grenzwerte für Pkw auf neue Weise bestimmen. EU-Abgeordnete sprechen von einem „Trick der Autolobby“.
EU denkt an laxere Abgas-Grenzwerte für Pkw
Schaden durch Cyberattacke behindert Unternehmen weiter
Die Folgen der jüngsten globalen Cyberattacke ist für die betroffenen Firmen schwer zu beheben. Der finanzielle Schaden könnte enorm sein.
Schaden durch Cyberattacke behindert Unternehmen weiter

Kommentare