Eurokrise: IWF soll mit weiteren 150 Milliarden Euro helfen

Brüssel/Berlin - Die Euroländer wollen angeblich den Internationalen Währungsfonds (IWF) um 150 Milliarden Euro aufstocken, damit sich der IWF stärker an der Rettung von Schuldenstaaten engagieren kann.

Eine Einigung darauf auf dem EU-Gipfel sei wahrscheinlich, sagte ein Diplomat eines kleineren Euro-Staates am Donnerstag in Brüssel.

Ein Teil der Summe wurde bereits vor zwei Jahren zugesagt, aber noch nicht überwiesen. Bei dem Geld handelt es sich nicht um Kredite aus den nationalen Haushalten, sondern um Geld der Notenbanken. Es gebe die Hoffnung, dass die zehn Nicht-Euro-Länder den IWF zusätzlich um 50 Milliarden Euro stärkten, sagte der Diplomat.

Aus Berlin kam allerdings ein Dementi. In Regierungskreisen hieß es, dass es keine europäische Einigung auf den genannten Plan gebe und ein solcher auf dem europäischen Rat auch nicht zur Entscheidung anstehe.

dapd

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