Eurokrise: IWF soll mit weiteren 150 Milliarden Euro helfen

Brüssel/Berlin - Die Euroländer wollen angeblich den Internationalen Währungsfonds (IWF) um 150 Milliarden Euro aufstocken, damit sich der IWF stärker an der Rettung von Schuldenstaaten engagieren kann.

Eine Einigung darauf auf dem EU-Gipfel sei wahrscheinlich, sagte ein Diplomat eines kleineren Euro-Staates am Donnerstag in Brüssel.

Ein Teil der Summe wurde bereits vor zwei Jahren zugesagt, aber noch nicht überwiesen. Bei dem Geld handelt es sich nicht um Kredite aus den nationalen Haushalten, sondern um Geld der Notenbanken. Es gebe die Hoffnung, dass die zehn Nicht-Euro-Länder den IWF zusätzlich um 50 Milliarden Euro stärkten, sagte der Diplomat.

Aus Berlin kam allerdings ein Dementi. In Regierungskreisen hieß es, dass es keine europäische Einigung auf den genannten Plan gebe und ein solcher auf dem europäischen Rat auch nicht zur Entscheidung anstehe.

dapd

Rubriklistenbild: © AP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Staat verdient am Genuss von Tabak und Alkohol kräftig mit
Der deutsche Staat hat viele Milliarden Euro Steuergelder, durch den Konsum von Tabak und Alkohol, eingenommen. 
Staat verdient am Genuss von Tabak und Alkohol kräftig mit
Forscher: Job-Boom schwächt sich 2018 deutlich ab
Nürnberg (dpa) - Der Job-Boom der vergangenen Monate wird sich nach Einschätzung von Arbeitsmarktforschern im kommenden Jahr deutlich abschwächen.
Forscher: Job-Boom schwächt sich 2018 deutlich ab
Nordkorea-Krise und schwierige Regierungsbildung bremsen Dax
Die Nordkorea-Krise und die Ungewissheit über die Regierungsbildung nach der Bundestagswahl haben auf die deutschen Aktienkurse gedrückt.
Nordkorea-Krise und schwierige Regierungsbildung bremsen Dax
Nestlé will profitabler werden
Nestlé will künftig profitabler werden, das hatte der Schweizer Konzern am Dienstag mitgeteilt. Um das zu erreichen, hat Nestlé-Chef Mark Schneider einige Maßnahmen …
Nestlé will profitabler werden

Kommentare