+
Am Vormittag hat eine überraschende Eintrübung der Unternehmensstimmung in der Eurozone den Eurokurs belastet, Foto: Daniel Reinhardt

Eurokurs unter Druck

Frankfurt/Main (dpa) - Der Eurokurs deutlich unter 1,13 US-Dollar gesunken. Am Nachmittag erreichte die europäische Gemeinschaftswährung ihr Tagestief von 1,1246 Dollar.

Zuletzt wurde sie mit 1,1263 Dollar gehandelt und damit weiter unter dem Niveau vom Vortag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,1263 (Donnerstag: 1,1355) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8879 (0,8807) Euro.

Am Vormittag habe eine überraschende Eintrübung der Unternehmensstimmung in der Eurozone den Eurokurs belastet, hieß es aus dem Handel. Die Daten signalisieren nach Einschätzung von Chris Williamson, Chefvolkswirt beim Analysehaus Markit, nur ein "schleppendes Wirtschaftswachstum". Frankreich bleibe die "Hauptwachstumsbremse" für die Eurozone.

Die Pressekonferenz von EZB-Präsident Mario Draghi am Vortag hatte dem Devisenmarkt keine neue Richtung gegeben. Es kam nur für kurze Zeit zu starken Kursausschlägen am Devisenmarkt. Wie erwartet hatte die EZB die Geldschleusen vorerst nicht weiter geöffnet. Im weiteren Tagesverlauf stehen keine wichtigen Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, die für neue Impulse am Devisenmarkt sorgen könnten.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,78335 (0,78693) britische Pfund, 124,86 (124,50) japanische Yen und 1,0991 (1,0989) Schweizer Franken fest. Ein Kilogramm Gold kostete 34 920,00 (35 200,00) Euro. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1243,25 (1249,25) Dollar gefixt.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Supermarktkette ruft dieses Produkt wegen Salmonellen-Gefahr zurück
Wegen der Gefahr von Salmonellen warnt eine Supermarktkette ihre Kunden und hat ein Produkt zurückgerufen. 
Supermarktkette ruft dieses Produkt wegen Salmonellen-Gefahr zurück
Handelsstreit mit USA: EU will trotz düsterer Signale reden
Im Zollstreit mit den USA tickt die Uhr. Wenn es bis zum kommenden Donnerstag keine Einigung gibt, droht eine Eskalation mit unabsehbaren Folgen - und die Chancen für …
Handelsstreit mit USA: EU will trotz düsterer Signale reden
„Das will doch keiner sehen ...“ - Frauen gehen auf Aldi los
Neue Produkte werden unter Aldi-Kunden stets ausführlich diskutiert. In diesem Fall wettern vor allem Frauen gegen den Discounter.
„Das will doch keiner sehen ...“ - Frauen gehen auf Aldi los
Streik in Frankreich führt zu Flugausfällen
Immer wieder der Luftverkehr: Nach vielen Streiktagen bei Air France sorgt nun auch ein Streik im öffentlichen Dienst in Frankreich für Flugausfälle.
Streik in Frankreich führt zu Flugausfällen

Kommentare