Europäer trauen sich wieder an die Börse

- Frankfurt - An Europas Börsenplätzen haben so viele Unternehmen wie seit Jahren nicht mehr den Sprung aufs Parkett gewagt. Von April bis Juni gingen 95 Firmen an die Aktienmärkte, im gleichen Vorjahreszeitraum waren es lediglich 23. Auch im Vergleich zu den 56 Neueinführungen im ersten Quartal dieses Jahres lag die Zahl deutlich höher. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Ausgabe des "IPO Watch Europe" von Pricewaterhouse-Coopers (PwC).

<P>Das gesamte Emissionsvolumen der europäischen Börsengänge im zweiten Quartal 2004 betrug nach Angaben des Prüfungs- und Beratungsunternehmens 8,7 Milliarden Euro. Dies sei mehr als das Fünffache der rund 1,6 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum und deutlich mehr als die 5,2 Milliarden Euro, die die Notierungen in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres einbrachten.<BR><BR>Zu dieser Steigerung trugen laut PwC vor allem die drei großen Börsengänge bei: Deutsche Postbank (Deutsche Börse: 1,4 Milliarden Euro), der Stromkonzern Terna (Borsa Italiana: rund 1,3 Milliarden Euro) und das Luftfahrtunternehmen Snecma (Börsenverbund Euronext: 1,2 Milliarden Euro). Insgesamt entfiel auf diese drei Börsengänge fast die Hälfte des Gesamtemissionswertes an allen europäischen Börsen.</P>

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