Europäer wollen gemeinsam mit GM verhandeln

Brüssel - Die EU-Länder mit Opel- und Vauxhall-Standorten wollen mögliche Beihilfen für die angeschlagenen Autobauer untereinander abstimmen.

Es werde “keine individuellen Verhandlungen“ mit dem Mutterkonzern General Motors geben, sondern “eine Antwort, über die die EU-Staaten am 4. Dezember beraten werden“, erklärte der Ministerpräsident der belgischen Region Flandern, Kris Peeters, am Montag zum Abschluss des Opel-Gipfels in Brüssel. Der Sanierungsplan werde Ende der Woche erwartet.

Lesen Sie auch:

Autoexperte strikt gegen Opel-Beihilfen

Brüderle warnt vor Subventionswettlauf um Opel

Opel-Länder bieten Millionen-Staatshilfen

Nach Angaben des Europa-Chefs von General Motors, Nick Reilly, steht das Konzept bereits. Das GM-Management wolle darüber aber zunächst mit den Betriebsräten von Opel und Vauxhall sprechen. Über die Zukunft der einzelnen Werke werde unabhängig von möglichen staatlichen Beihilfen entschieden, sagte Reilly: “Wir hoffen auf Unterstützung...aber unser Plan existiert bereits und wird von keiner bestimmten Regierung oder ihren Beihilfen beeinflusst werden.“

AP

Rubriklistenbild: © ap

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Post mit Millionen erfundenen Briefen betrogen
Bonn/Frankfurt (dpa) - Die Deutsche Post ist mit Millionen erfundenen Briefen betrogen worden. Die Staatsanwaltschaft ermittele in dem Fall, sagte ein Postsprecher.
Post mit Millionen erfundenen Briefen betrogen
Noch 30 "technische Risiken" in BER-Fluggastterminal
Berlin (dpa) - In dem noch nicht fertiggestellten Fluggastterminal des neuen Hauptstadtflughafens BER in Schönefeld bestehen derzeit etwa 30 "technische Risiken" von …
Noch 30 "technische Risiken" in BER-Fluggastterminal
Post bei Brief-Rabattzahlungen um bis zu 100 Millionen Euro betrogen
Die deutsche Post ist offenbar um eine hohe Millionensumme betrogen worden. Es geht um Rabattzahlungen bei gebündelten Briefen. Drei Beschuldigte sitzen bereits hinter …
Post bei Brief-Rabattzahlungen um bis zu 100 Millionen Euro betrogen
Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal
Nach elf Jahren Bauzeit werden die Mängel am Hauptstadtflughafen BER nach und nach beseitigt. Aktuell sollen im Fluggastterminal noch 30 „technische Risiken“ bestehen.
Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal

Kommentare