Europäischer Automarkt im September auf der Überholspur

- Brüssel - Der Europäische Automarkt hat im September an Schwung gewonnen. Die Zahl der Neuanmeldungen stieg nach Angaben des Europäischen Herstellerverbandes ACEA auf 1 363 206 Fahrzeuge und lag damit um 4,4 Prozent über dem Wert vom September 2002. Dies sei ein ermutigendes Signal in einem insgesamt schwachen wirtschaftlichen Umfeld, erklärte der Verband in Brüssel.

 <P>Als Gründe für den Zuwachs nannte der ACEA ein gewachsenes Verbrauchervertrauen in einigen Märkten und Sonderangebote mancher Hersteller. Außerdem habe der September 2003 einen Werktag mehr gehabt als der Vorjahresmonat.</P><P>Besser als der Gesamtmarkt entwickelten sich im September bis auf Honda alle japanischen Hersteller. So hat Mazda in den ersten neun Monaten des Jahres ein Absatzplus von 33,5 Prozent auf fast 160 000 Fahrzeuge erreicht, während der Gesamtmarkt in diesem Zeitraum um 1,5 Prozent schrumpfte. Kräftige Zuwächse schafften im September auch die Koreaner (plus 17,5 Prozent auf mehr als 43 300 Autos), Renault (plus 15,9 Prozent auf mehr als 137 000), DaimlerChrysler (plus 9,3 Prozent auf fast 89 000) und MG Rover (plus 13,8 Prozent auf 21 198).</P><P>Langsamer als der europäische Markt wuchsen im September BMW (plus 3,3 Prozent auf rund 64 400), der VW-Konzern (plus 3,1 Prozent auf 235 900), die Opel-Mutter GM (plus 4,1 Prozent auf 141 600) und Peugeot/Citroen (plus 0,6 Prozent auf rund 186 400). Der US-Konzern Ford beschleunigte seine Talfahrt, beim italienischen Autobauer Fiat sah es im September indes besser aus als im bisherigen Jahresverlauf. Der deutsche Markt wuchs den Angaben zufolge mit plus 6,8 Prozent auf 284 000 Neufahrzeuge überdurchschnittlich. Noch besser sah es in Italien und den vergleichsweise kleinen Märkten Finnland, Österreich und Spanien aus.</P>

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