Eurostat: Konjunktur in Europa kühlt ab

Luxemburg - Vor allem sinkende Investitionen führten im zweiten Quartal zur Konjunkturabkühlung in Europa. Die Privathaushalte gaben hingegen mehr aus, berichtete das Europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg.

Die Behörde bestätigte eine frühere eigene Schätzung, wonach die Wirtschaft im Eurogebiet im Vergleich zu den drei Vormonaten nur noch um 0,3 Prozent wuchs. Noch im ersten Quartal des laufenden Jahres hatte die Wirtschaft um 0,7 Prozent zugelegt.

In der gesamten EU mit 27 Ländern wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal um 0,5 Prozent nach 0,7 Prozent im Vorquartal. Binnen Jahresfrist stieg das BIP im Eurogebiet um 2,5 Prozent nach 3,2 Prozent zuvor, in der EU um 2,8 Prozent nach 3,3 Prozent zuvor.

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