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Ex-Bankvorstand

Gribkowsky zahlt an BayernLB

München - Der frühere BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky hat nach seiner Verurteilung wegen Bestechlichkeit erstmals Millionen an die BayernLB überwiesen.

Eine erste Tranche von neun Millionen Euro sei inzwischen bei der Bank eingegangen, sagte ein Sprecher der Landesbank auf dpa-Anfrage am Freitag in München. Der in Haft sitzende Banker hatte vor einem Jahr die Freigabe für Zahlungen aus seinem Vermögen erteilt, vor allem aus seiner Stiftung „Sonnenschein“. Dafür wurden damals mit seiner Zustimmung neue Stiftungsvorstände berufen, die den Auftrag haben, die Stiftung aufzulösen und das Geld an die Bank auszuzahlen. Das sei nun in einem ersten Schritt geschehen.

Gribkowsky war im Juni 2012 zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte Formel-1-Boss Bernie Ecclestone beim Verkauf der BayernLB-Anteile an der Rennserie eine Provision in Höhe von 66 Millionen Dollar zugeschanzt, von der 44 Millionen Dollar heimlich wieder an ihn zurückflossen. Der BayernLB entstand dadurch laut Gericht ein Schaden von 30 Millionen Euro, den Gribkowsky wiedergutmachen soll. Die Staatsanwaltschaft München hat Ecclestone inzwischen der Bestechung und Anstiftung zur Untreue angeklagt.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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