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Der frühere BayernLB-Chef Werner Schmidt kann möglicherweise mit einer Bewährungsstrafe rechnen - der Richter stellte dafür aber eine Bedingung.

Richter stellt Bedingung

Ex-BayernLB-Chef Schmidt: Keine Untreue

München - Im Prozess um den Milliarden-Fehlkauf der Hypo Group Alpe Adria hat das Gericht das Verfahren gegen Ex-BayernLB-Chef Werner Schmidt vorläufig teilweise eingestellt.

Für den Untreuevorwurf sei kein Tatnachweis zu erbringen, sagte der Vorsitzende Richter Joachim Eckert am Montag in München. Zuvor hatte Schmidt die Bestechung des früheren Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider eingeräumt. Dies wiederum hatte der Staatsanwalt zur Bedingung für seine Zustimmung zu der Teileinstellung gemacht.

Eine Entscheidung zu dem Bestechungsvorwurf gegen Schmidt stand damit zunächst noch aus. Der Vorsitzende hatte in einer Erklärung eine Bewährungsstrafe mit Geldauflage für Schmidt in Aussicht gestellt. Das Verfahren gegen einen früheren Vorstandskollegen wurde abgetrennt.

Die beiden Ex-Manager mussten sich in dem Prozess wegen des Vorwurfs der Untreue verantworten, weil sie die HGAA im Jahr 2007 trotz offenkundiger Risiken gekauft und damit hohen Schaden angerichtet hätten. Zudem hatte die Anklage ihnen die Bestechung Haiders vorgeworfen. Der verstorbene Politiker soll 2,5 Millionen Euro für das Klagenfurter Fußballstadion gefordert haben, damit er dem Verkauf der HGAA zustimmt.

dpa

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