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Der Wechsel an die Verwaltungsratsspitze der Schweizer Großbank UBS zahlt sich für den früheren Bundesbank-Chef Axel Weber aus.

Als UBS-Chefkontrolleur

Ex-Bundesbank-Chef Weber verdient Millionen

Zürich - Der Wechsel an die Verwaltungsratsspitze der Schweizer Großbank UBS zahlt sich für den früheren Bundesbank-Chef Axel Weber aus.

Im ersten Jahr seiner Amtszeit kassierte der Manager insgesamt fast 8 Millionen Franken (6,5 Millionen Euro) als Vergütung, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichen Geschäftsbericht des Instituts hervorgeht. Nach seinem Amtsantritt im Mai 2012 erhielt Weber eine Prämie von 2 Millionen Franken sowie Aktien, die ein Jahr nicht verkauft werden dürfen. Hinzu kamen ein Grundgehalt von gut 1,3 Millionen Franken sowie weitere Aktien. Weber darf diese Papiere vier Jahre lang nicht veräußern.

Vorstandschef Sergio Ermotti kassiert für 2012 knapp 9 Millionen Franken, davon sind 2,5 Millionen Grundgehalt. Insgesamt zahlt die Bank ihrem elfköpfigen Vorstand 70,4 Millionen Franken. Die UBS war im vergangenen Jahr tief in die roten Zahlen gestürzt. Wegen ihres harten Konzernumbaus stand unter dem Strich ein Verlust von 2,51 Milliarden Franken.

dpa

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